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Archiv für Mai, 2010

Die Lufthansa hat ihre erste A380 bekommen.

Endlich hat die Deutsche Lufthansa AG die erste A380 von Airbus geliefert bekommen. Airbus hängt seinem ursprünglichem Auslieferungsplan mit jahrelanger Verzögerung hinterher. Immer wieder traten während der Entwicklung und des Baus der Maschinen Probleme auf und führten zu Verzögerungen. Diese sind nicht nur ärgerlich für die Airlines, die ihre bestellten Maschinen nun erst viel später als gedacht in Dienst stellen können, sie sind auch sehr teuer. Erhöhte Fertigungskosten und fällig werdene Konventionalstrafen lassen die Gewinnschwelle beim A380-Programm in weite Ferne rücken. War man zuerst von 240 verkauften Maschinen ausgegangen, so werden jetzt 420 benötigt, um den Break Even zu erreichen. Erst die 421. verkaufte A380 wird für Airbus Gewinn einbringen. Im Moment liegen Bestellungen für rund 200 Maschinen vor.

Airbus A380

Airbus A380

Airbus A380

Airbus A380

526 Passagiere können nun in einem Flugzeug transportiert werden. Das sind rund 50 Prozent mehr als in einer 747. Das erhöht die Effizienz und verringert die Umweltbelastungen.

Lufthansa A380 | Bild © Lufthansa

Lufthansa A380 | Bild © Lufthansa

Lufthansa konnte es kaum erwarten, endlich die A380 in Empfang zu nehmen. Gestern war es nun soweit und die “Frankfurt am Main”, so der Taufname der ersten A380 in Lufthansa-Farben, konnte im Auslieferungszentrum in Hamburg Finkenwerder in Empfang genommen werden. Lange genug gedauert hat es.

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A380: Der Mega-Airbus im Linieneinsatz

Damit die Wartezeit nicht zu lange und die Vorfreude um so größer wurde, hatte Lufthansa im Frühjahr dieses Jahres zusammen mit Ferrero Überraschungseier mit je einem A380 der Lufthansa und der Star Alliance Partner Thai Airways und Singapore Airlines gefüllt. Das sah dann so aus:

Lufthansa A380 aus einem Ü-Ei

Lufthansa A380 aus einem Ü-Ei

A380 der Star Alliance Partner Lufthansa, Thai und Singapore Airlines aus einem Ü-Ei

A380 der Star Alliance Partner Lufthansa, Thai und Singapore Airlines aus einem Ü-Ei

Wer jetzt gern sehen möchte, wie der neue A380 im Inneren aussieht, für den hat Lufthansa eigens eine A380 Willkommens-Seite mit allen Infos ins Internet gestellt. Es gibt auch eine umfangreiche Infobroschüre zum Kauf oder kostenlosem Download.

Wer gern mit dem neuen A380 der Lufthansa fliegen möchte, kann sich zwischen Tokio, Peking zwischen Johannesburg als Destinationen entscheiden und direkt hier buchen.
Viel Spaß an Board.

Nach dem 26 Gigapixel-Bild von Paris gibt es jetzt unter Gigapan ein Digitalfoto, das in einer extrem hohen Auflösung die Stadt Dubai und den dort immer noch vorherrschenden Bauboom zeigt. Einfach der nackte Wahnsinn.

Aus über 4.250 Einzelbildern wurde das Foto zusammengesetzt. Es besitzt eine Auflösung von 45 Gigapixel und zeigt einen fast Rund-um-Blick von 243 Grad.

GigaPan: Dubai in 45 Gigapixel

GigaPan: Dubai in 45 Gigapixel

Gemacht hat das Foto der US-Fotograf Gerald Donovan mit einer Canon EOS 7D und unter Verwendung eines Kameraroboters, der an der Stelle von Donovan die über viertausend Positionen exakt anfuhr und auf den Auslöser drückte. Mit einer speziellen Software wurden die so entstandenen Einzelbilder dann zu dem 45 Gigapixel-Bild zusammengesetzt.

Mit der Maus kann man sehr einfach, ähnlich wie man es von Google Earth kennt, durch die Baustellen und Rohbauten von Dubai navigieren und zoomen und dabei immer wieder neue interessante Details entdecken. So das berühmte Hotel Burj al Arab, das man übrigens findet, wenn man ganz an den linken Rand scrollt. Das Wahnsinnsprojekt Palm Islands kann man am Horizont im Meer erahnen. Und der nicht minder “optimistisch geplante” Nakheel Tower befindet sich in der Mitte des Bildes. Die beiden letztgenannten Bauvorhaben haben Dubai in letzter Zeit in schwere See und dann in einen echten Finanzsturm gebracht, denn nicht nur die Wolkenkratzer sind in Dubai auf Sand gebaut.

Ob sich Gerald Donovan allerdings mit dem Motiv “Dubai und seine Baustellen” einen Gefallen gemacht hat, darüber dürfte man geteilter Ansicht sein. Da gibt es sicherlich eine ganze Reihe lohnender Motive, denn landschaftliche Idylle oder städtebaulicher Glücksgriff sehen anders aus!
Wer immer mal vorhaben sollte, die Wüstenstadt zu besuchen, sollte vielleicht warten, bis der Wahnsinn vorüber und zusammenhängende Strukturen erkennbar sind. Im Moment erinnert Dubai in großen Teilen doch eher an einen Test für eine mögliche Besiedlung des Mondes.

Die Natur steht wieder in vollem Saft und sattem Grün.

See

See

Urwald

Urwald

Das Licht

Das Licht

Auch als Hinweis für alle Wähler in Nordrhein-Westfalen zu verstehen.

Wählen gehen!

Die Wahllokale haben bis 18 Uhr geöffnet. Die Entscheidung welche Farbe bzw. Partei man wählt muß jeder für sich selbst treffen.
Vielleicht läßt sich ja der eine oder die andere dabei von den obigen Bildern inspirieren…

Bilder automatisch von der Kamera auf den heimischen Computer oder Netzwerkspeicherplatz übertragen? Das geht jetzt.

Mit der Eye-Fi Connect X2. Mithilfe dieser Karte werden Fotos und Videos ganz automatisch kabellos von der Kamera auf dem Computer, auf Netzwerkspeicherplätzen oder Webspeicherplatz im Internet und Wibsites wie Facebook, Flickr, Picasa und andere gespeichert.
Die beigefügte Software erlaubt es zudem, die Bilder zu selektieren und nur die gewünschten zu übertragen. Die übertragenen Bilder werden auf Wunsch automatisch in datenbasierte Ordner sortiert.

Foto: Eye-Fi

Foto: Eye-Fi

Funktionieren tut das Ganze mit praktisch jeder SDHC-kompatiblen Kamera. Die Eye-Fi Connect X2,die über einen 4 GB großen Speicher, der wie bisher gewohnt als ganz normaler Foto-Speicher verwendet kann, und zusätzlich über den Wireless-LAN-Anschluß verfügt, wird anstelle der SD-Card in die Kamera eingelegt.
Beziehen kann man die Eye-Fi Connect X2 bspw. über Amazon für zur Zeit 65,87 EUR.

Ein paar Kleinigkeiten gibt es aber zu beachten:

  • Die Übertragung ist im Vergleich zu anderen WiFi-Geräten mit 150 MBit/s relativ langsam. USB 2.0 ist da um Längen schneller.
  • Die Reichweite ist sehr begrenzt und zu dem abhängig von den Gegebenheiten vor Ort. Der WiFi-Empfänger sollte sich möglichst im selben Raum befinden.
  • Die Eye-Fi Connect X2 kann nicht in das Energie-Management der Kamera eingreifen. Deshalb kann der Stromsparmodus der Kamera immer wieder zu Übertragungsabbrüchen führen.

Trotz dieser Einschränkungen ist die Eye-Fi Connect X2 eine interessante und gar nicht mal so teuere Möglichkeit, quasi endlos fotografieren zu können, ohne dabei ständig auf die Speicherkapazität achten zu müssen.

(Beitrag enthält Partnerlinks)