Klimaanlagen

Nach dem Desaster mit den Klimaanlagen in ICE-Zügen der Deutschen Bahn AG stellt sich öfter mal die Frage, wie man eigentlich früher ohne derartige Einrichtungen reisen konnte. Die Antwort ist relativ einfach: Man machte die Fenster auf.
Und sorgte so für ausreichend Frischluft, vorausgesetzt der Zug bewegte sich.

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VT 18.16 der Deutschen Reichsbahn

VT 18.16 der Deutschen Reichsbahn

Hier konnte man die Fenster noch öffnen

Hier konnte man die Fenster noch öffnen

Einer der letzten VT 18.16, abgestellt am Bahnhof Berlin-Lichtenberg

Einer der letzten VT 18.16, abgestellt am Bahnhof Berlin-Lichtenberg

Im Expresszug VT 18.16 der Deutschen Reichsbahn der DDR konnte man bei Bedarf jederzeit die Fenster öffnen. Der Zug fuhr allerdings auch nur mit einer max. Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
Das geht in den heutigen „modernen“ ICE-Zügen nicht mehr. Bei Tempo 300, wenn der Zug auf einigen kurzen Teilstücken dann mal solche Geschwindigkeiten erreichen kann, sollte man die Fenster tunlichst geschlossen halten. Deshalb kann man in ICEs die Fenster nicht mehr öffnen.

Klimaanlagen sind also Fluch und Segen zugleich. Wenn sie funktionieren, ist für angenehme Temparaturen gesorgt, allerdings zum Preis eines erhöhten Energieverbrauchs und damit einer erhöhten Umweltbelastung. Funktionieren sie nicht, wird sich der moderne Mensch seiner Abhängigkeit von der selbsterschaffenen Technik bewußt. Und das auf schmerzliche Weise.

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ehrlich gesagt: ich kann die recht geringe Belastungsgrenze von 27-28°C der ICE Klimaanlagen nicht ganz nachvollziehen. Klar, wir haben sicher nicht jedes Jahr viele Tage über 30°C und Deutschland ist auch nicht gerade für Südsee-Flair bekannt, aber trotzdem ist das doch recht knapp kalkuliert gewesen und hat sich entsprechend gerächt.

    Ich frage mich allerdings auch, wieso 2003 nichts derartiges passiert ist. Da hatten wir doch auch einen recht intensiven Sommer, aber ein ähnlicher Skandal blieb aus.

    Der Zug oben versprüht natürlich schon einen gewissen Charme. Auch wenn ich mich gegen zuviel „Ostalgie“ wehren mag, manche Dinge haben einfach einen gewissen Stil an sich, der heute kaum noch zu finden ist. Überraschend, wie wenig aerodynamisch doch das „Cockpit“ gestaltet war und den Luftstrom des sonst so schnittigen Zugwagens schon beim Hinsehen zerschneidet.

  2. @ Fotograf: Wer weiß, auf welche Belastungsgrenze die Klimaanlagen 2003 noch eingestellt waren!? Erst in den letzten Jahren gefiel sich die Bahn ja bekanntlich in der Rolle des Kaputtsparens für den Börsengang.
    Verlässliche Aussagen dazu wird man auch vom neuen Bahn-Chef nicht erhalten.