Eisbär Knut im Museum

Der präparierte Eisbär ist im Berliner Naturkundemuseum zu sehen.

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Im März 2011 starb überraschend der Liebling der Zoo-Besucher aus Berlin und aller Welt. Eisbär Knut ertrank im Wasser des Eisbären-Geheges im Zoo Berlin.
Aufgrund einer unentdeckten Hirnerkrankung brach Knut am 19. März 2011 plötzlich zusammen und fiel ins Wasser. Niemand konnte ihm in der Situation helfen, so daß Knut verstarb. Er folgte damit seinem ebenfalls viel zu früh verstorbenen Ziehvater Thomas Dörflein. Offenbar lag so etwas wie ein Fluch auf den beiden.

Die Berliner waren geschockt. Was als rührende Geschichte von einem kleinen Eisbären und seinem Pfleger, der sich Tag und Nacht um dessen Aufzucht kümmerte, begann und sich zur Knut-Mania mit Besucher-Massen und Knut-Show am Eisbären-Gehege entwickelte, endete abrupt und tragisch. Die Idee, Knut auszustopfen und im Museum auszustellen, löste bei den Fans nur blankes Entsetzen aus.

Nun kann man den präparierten Knut im Naturkundemuseum Berlin (Invalidenstraße 43) bewundern. Bis 15 März wird Knut hier im Foyer ausgestellt. Der Eintritt ist kostenlos. Geöffnet ist am Wochenende von 10 bis 18 Uhr und Dienstags bis Freitags von 9:30 bis 18 Uhr. Nach dem 15 März verschwindet Knut ersteinmal wieder im Lager des Museums. Erst ab 2014 soll der ausgestopfte Eisbär in einer Dauerausstellung gezeigt werden.

Die Besucher, die den präparierten Knut bereits gesehen haben, sind positiv überrascht. Die Arbeit der Präparatoren ist wohl sehr gelungen. Den echten Knut kann allerdings niemand ersetzen. Deshalb werden ihn seine Fans trotz der Ausstellung immer so in Erinnerung behalten:

Eisbär Knut

Eisbär Knut

Knut in seinem Gehege

Knut in seinem Gehege

Knut schnuppert

Knut schnuppert

Der lebendige Knut wäre den Fans auf jeden Fall lieber. Der ausgestopfte kann deshalb nur ein ungeliebter Ersatz sein.

Update: Da die Besucher weiterhin in großer Zahl zu Knut strömen, wurde die vorläufige Ausstellung im Foyer des Naturkundemuseums bis zum 05. Mai verlängert.

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