Noch ein Berliner, der keiner ist…

Die Stadt Berlin gleicht einem Wollpulli: bunt, mitunter etwas kratzig, an einigen Stellen abgewetzt, vielleicht ein paar Nummern zu groß aber urgemütlich. Kein Kleidungsstück, das passt, sondern eines in das man hineinwachsen muss und dann mit einer Selbstverständlichkeit trägt, die an Ignoranz zu grenzen scheint. Oder wie es Sozialarbeiterin Anneliese Bödecker unnachahmlich treffend formuliert hat: „Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch, Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen, wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die nicht hier leben können!“. Berlin muss man nicht nur sehen, sondern auch verstehen… Hut und Sonnenbrille Eine Vielzahl von Gesichtern hat Berlin geprägt, am Stadtbild gewerkelt und auch am Selbstverständnis der Stadt; eine Bühne der Geschichte und Geschichten. Epochen, die die Stadt geprägt haben und umgedreht. Die Museenlandschaft der Stadt bietet unzählige Etappen für eine imaginäre Zeitreise. Eine besonders illustre Runde an … Weiterlesen

Schenk den Kindern ein Lächeln.

Spenden und Gutes tun. Zahlreiche  Gewinner stehen jetzt schon fest. Es sind die Familien, deren Kinder in einem Krankenhaus behandelt werden, und die in dieser nicht gerade leichten Zeit einen Unterschlupf in einem der 18 Ronald McDonald Häuser finden. Seit über 25 Jahren gibt es die Ronald McDonald Häuser in Deutschland. Betrieben werden die Häuser von der McDonald’s Kinderhilfe. Diese Stiftung kümmert sich um das Wohlergehen schwer kranker Kinder. Und dazu zählt auch die Nähe der Eltern, die in einem im direkten Umfeld der Klinik angesiedelten Ronald McDonald Haus ein Zuhause auf Zeit finden, wenn ihre Kinder im Krankenhaus behandelt werden müssen. Solch ein Ronald McDonald Haus gibt es auch in Tübingen. Jede Familie bezieht dort ein Apartment mit Bad. Zur Versorgung gibt es eine Gemeinschaftsküche, zwei Wohnzimmer, eine Bibliothek, eine Dachterrasse und ein Raum der Stille. 3 hauptamtliche Mitarbeiter betreuen und unterstützen die Familien. Die daneben befindliche Kinderklinik ist … Weiterlesen

9. November: Der deutsche Schicksalstag

Am 9. November nahm die deutsche Geschichte oftmals dramatische Wendungen. Dieses Datum hat eine deutliche Spur in der Historie hinterlassen: 1848 wurde Robert Blum erschossen. Die Märzrevolution bekam einen deutlichen Dämpfer. 1918 Novemberrevolution in Berlin. Die Deutsche Republik wird ausgerufen, Kaiser Wilhelm II. „wird abgedankt“. 1923 Putschversuch von Hitler in München 1938 landesweite Pogrome gegen jüdische Mitbürger in Deutschland. Synagogen brennen, Geschäfte werden geplündert, hunderte Juden werden ermordet. Die NS-Propaganda nannte diesen Tag die „Reichskristallnacht“. 1989 Fall der Berliner Mauer Fall der Mauer Ein Datum fällt aus dieser Reihe etwas heraus, weil an diesem Tag etwas passierte, was hauptsächlich positiv war: Der 09. November 1989. Ausgerechnet an diesem Tag fiel die Mauer in Berlin, die 28 Jahre lang die Stadt und das Land in zwei Teile trennte. Geplant war die Öffnung der innerdeutschen Grenze für diesen Tag nicht, doch die Ereignisse überschlugen und verselbständigten sich und in den Abendstunden dieses … Weiterlesen

Rindvieh

Auch Rindviecher oder schlicht Rind genannt. Rindviecher sind weltweit verbreitet. In praktisch allen Ländern der Erde gibt es sie. Wenn jemand dabei an die gegenwärtigen Koalitionsgespräche von SPD, CDU und CSU in Berlin denken muß, dann doch bestimmt nur, weil er die aktiv Handelnden zum Fressen gern hat. Denn er tut den Tieren kein Gefallen, wenn er sie für minderbemittelt hält. Rinder sind alles, nur nicht dumm. Schon deutsche klassische Philologe Friedrich Nietzsche meinte: Das Himmelreich ist bei den Kühen. Deren Schlüssel zum Glück? Fressen und wiederkäuen, immer wieder. Und dazwischen ausruhen. Wie kann man da nur an Politik denken?

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