Google Doodle zu Olympia

Google setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung und Homophobie.

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Heute beginnen endlich die olympischen Winterspiele im russischen Sotschi. Das mediale Trommelfeuer in den letzten Wochen war ja kaum noch auszuhalten.
Übermotivierte Reporter und Redaktionen senden bereits seit Tagen von der Schwarzmeerküste, obwohl es eigentlich gar nichts zu berichten gibt. Klar sind einige Bauten noch nicht fertig und einige Abläufe funktionieren noch ganz so, wie gewollt. Doch das ist immer so vor der Eröffnung von olympischen Spielen. Das war auch so bei den „perfekten Spielen“ in London. Insofern eigentlich nichts, womit man den Zuschauer in Live-Schalten aus Sotschi langweilen müßte.

Viel spannender wären dagegen Themen, wie Diskriminierung, Umweltzerstörung, ausgebeutete Arbeiter auf den Olympia-Baustellen und die Inszenierung Putins. Doch solche Themen werden weitgehend ausgeklammert. Das würde dem Zuschauer nur die Stimmung verhageln, so denkt man offensichtlich in einigen Redaktionen.
Dabei ist beispielsweise die Diskriminierung von Homosexuellen in Rußland nicht mit unseren Vorstellungen von Menschenwürde, Moral und Demokratie zu vereinbaren. Würde es Deutschland und „der Westen“ wirklich ernst meinen mit der Verteidigung dieser Werte, würde man die Putin-Spiele boykottieren.

Doch es geht bei Olympia vor allem um viel Geld. Und deshalb heißt es auch diesem Jahr wieder: „The games must go on!“

Google Doodle zu Olympia

Der Suchmaschinengigant Google stellt sich diesem „Immer weiter!“ zumindest symbolisch entgegen.

Google Doodle zu Olympia

Google Doodle zu Olympia

Das Google Doodle zu Olympia zeigt olympische Winter-Sportarten, wie Bobfahren, Eishockey, Ski-Abfahrt und Eiskunstlauf, in den Farben des Regenbogens.

Die Regenbogen-Fahne ist das Symbol der Homosexuellen-Bewegung für Anerkennung und mehr Rechte. Das ist ein klares Zeichen gegen Putin und gegen die herrschenden Gesetze in Rußland, die Homosexuelle eindeutig kriminalisieren.

Unter dem Suchfeld steht zudem ein Auszug aus der Olympischen Charta:

Die Ausübung von Sport ist ein Menschenrecht. Im Sinne des olympischen Gedankens muss jeder Mensch die Möglichkeit zur Ausübung von Sport ohne Diskriminierung jeglicher Art haben. Dies erfordert gegenseitiges Verstehen im Geist von Freundschaft, Solidarität und Fairplay.

Mögen die Spiele in diesem Sinne beginnen.

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Genau deswegen feier ich Google, die lassen sich da nicht reinreden.

    Was ich zu diesem Thema auch richtig finde.

    Google ROCK ON! 🙂

  2. Definitiv eine tolle Aktion von Google. Wenn man nur so ein bisschen bescheid weis, was in diesem Land so los ist, regt es einen doch einfach nur auf, das im Fernsehen den ganzen Tag völlig unbehelligt über dieses tolle freudige Event berichtet wird. Aber wie oben erwähnt, das macht nur schlechte Laune. Ich bin auch absolut für Boykott, vorallem in einem sozial so hoch entwickelten Land wie unserem.