Google Doodle für Philae

Ehrung der Landung der Sonde Philae auf dem Kometen 67P.

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Welch eine Sensation sich im Moment weit ab von der Erde abspielt, werden wohl erst unsere Kinder richtig einschätzen und zu würdigen wissen. Fachleute vergleichen die Landung der Sonde Philae auf dem Komet 67P/Tschurjumow-Gerassimenko mit dem Apolo Programm der Amerikaner, das letztlich zur Landung des Menschen auf dem Mond geführt hat.

Entfernungsmäßig betrachtet war der Flug zum Mond geradezu eine Spritztour. Mehr als 10 Jahre war die Raumsonde „Rosetta“ unterwegs zum Kometen 67P. Am 02. März 2004 war sie zum ihrem Flug gestartet und hat nun endlich ihre im Gepäck befindliche Landesonde Philae abgekoppelt und sie auf den Weg zum Kometen geschickt. Lächerliche 22 Kilometer trennen nun Rosetta und Philae.

Zwar gab es bei der Landung, der ersten gesteuerten auf einem Kometen, von Philae einige Probleme, offenbar gelang es nicht die Sonde wie vorgesehen auf der Oberfläche des Kometen zu verankern, was äußerst wichtig für die kommenden Forschungsarbeiten sein wird, trotzdem funkte die Sonde bereits erste Bilder von 67P zur Erde.

Ob die geplante Experimente wie vorgesehen durchgeführt werden können, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Dann wird man wissen, ob die 1,3 Milliarden Euro, die die „Rosetta“-Mission gekostet hat, gut ausgegeben wurden. Sollte die Mission erfolgreich sein, dann erhofft man sich viele neue Erkenntnisse zum Ursprung des Univerums.

Google Doodle

Zur Ehrung dieses einschneidenden Ereignisses in der Geschichte der Erforschung des Weltalls hat die Suchmaschine Google ein spezielles Google Doodle kreiert:

Google Doodle für Philae

Google Doodle für Philae

Alle Hoffnungen der Forscher liegen nun auf Philae, dem Rosetta-Lander, wie die Sonde auch genannt wird, und darauf, daß sie ihre technischen Möglichkeiten auch vollständig nutzen kann, damit die 10 Jahre Arbeit der ESA nicht umsonst waren.

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