Was soll ich nur schenken?

Weihnachten 2014 in Echtzeit.

Wie in jedem Jahr so wird auch in diesem wieder viel zu viel für das Weihnachtsfest eingekauft. Eigentlich wollte man sich doch in der Familie darauf einigen, daß man im nächsten Jahr die Geschenkeberge unterm Christbaum reduziert. Das hatte man sich hoch und heilig geschworen. Doch das letzte Weihnachten ist schon wieder so lange her, und natürlich konnte man sich nicht einigen in den vergangenen 12 Monaten. So werden auch 2014 wieder viele Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke ausgegeben. Manche davon werden als ungeliebtes Präsent entweder gleich entsorgt oder nach Weihnachten umgetauscht und zurückgegeben, wenn man denn den Kassenbon aufbewahrt hat.

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Wer gar keine Idee hat, der kann ja immer noch einen Gutschein von Amazon* verschenken. Dann kann sich der Beschenkte sein Geschenk selbst aussuchen und man läuft nicht Gefahr, daß es nicht gefällt oder weggeworfen wird.

Statistisch betrachtet ist die Vorweihnachtszeit mit ihren ausgedehnten Shopping-Touren, Einkaufsnächten und geöffneten Sonntagen sehr interessant. Man mag nicht glauben, welche Masse an Waren in kurzer Zeit über die Ladentheken in ganz Deutschland gehen.

Diese Grafik macht diesen Wahnsinn einmal anschaulich:

Das ist Weihnachten in Echtzeit.

Demnach werden in nur einer Minute deutschlandweit über 1.000 Weihnachtsbäume verkauft, knapp 5.000 Schokoladen-Weihnachtsmänner hergestellt und über 3.000 Mal Würstchen mit Kartoffelsalat eingekauft.

Es finden sich aber auch jede Menge Deutsche, die für einen guten Zweck spenden. Und das ist auch gut so.

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