Blitze und Gewitter fotografieren – Die besten Tipps

Hobbyfotografen versuchen es immer wieder gern, bei einem Gewitter einen Blitz zu fotografieren. Entnervt stellen Sie jedoch schnell fest, dass dieses Unterfangen eine schwierige Aufgabe ist. Dabei wissen viele Hobbyfotografen nicht, dass es mit nahezu jeder Kamera eine Funktion gibt, mit der das beeindruckende Naturphänomen eingefangen werden kann.

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Der beste Trick – Lange Belichtungszeiten

Ein Grund, warum Blitze zu fotografieren unmöglich scheint, ist, dass der Verschluss der Kamera meist erst dann öffnet, wenn es gerade blitzt. Doch dann ist es schon zu spät und die Kamera kann das Licht nicht mehr optimal einfangen. Ideal sind daher lange Belichtungszeiten von mindestens 30 Sekunden, je nachdem wie häufig sich Blitze entladen.

Stabilität ist alles – Das passende Stativ wählen

Während der Belichtungszeit kommt es vor allem darauf an, die Kamera ruhig zu halten. Selbst für geübte Fotografen ist das keine leichte Aufgabe. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, ein für die Kamera geeignetes Stativ anzubringen, das während der Aufnahme ohne zu ruckeln steht. So gelingt auch nach längerer Verweildauer am Set der richtige Schnappschuss.

Ein geeignetes Objektiv auswählen

Die meisten Standardobjektive eignen sich nur bedingt für die Aufnahme von Blitzen. Besser ist die Wahl eines Weitwinkelobjektives mit einer Brennweite im Bereich von 16 bis 20 Millimeter. Für die Dunkelheit eignet sich zudem eine f/11Blende. Sollte es in der Umgebung etwas heller sein, beispielsweise durch Vollmond oder Straßenlaternen, funktioniert auch eine kleinere Blende.

Autofokus ausschalten

Der Autofokus sollte, insofern die Kamera über einen solchen verfügt, ausgeschaltet sein. Denn meist führt dieser bei Aufnahmen von Blitzen und der längeren Belichtungszeit zu unscharfen Bildern. Als Alternative kann der Autofokus auch auf unendlich eingestellt werden, damit dieser während der Aufnahme keine beweglichen Objekte fokussiert und vom eigentlichen Objekt, dem Blitz, abgelenkt wird.

Geduld bewahren

Nicht immer gelingt das schönste Foto bei der ersten Aufnahme. Auch wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden, sind meist mehrere Versuche nötig. Umso größer ist dann die Freude, wenn DAS eine Foto dabei ist. In einen Bilderrahmen gefasst, verziert so eine Aufnahme eines Blitzes sehr eindrucksvoll die heimischen Wände. Oder man richtet sich seine eigene Galerie ein, die ausschließlich spektakuläre Wetterphänomene zeigt.

Zu guter Letzt – Streulicht vermeiden

Ein guter Rat bei Nachtaufnahmen mit langen Belichtungszeiten ist, Streulicht möglichst zu vermeiden. Unnötige Lichtquellen sollten daher ausgeschaltet werden und Aufnahmen bevorzugt in lichtarmen Gebieten durchgeführt werden. Störende Blendeffekte lassen sich dadurch vermeiden und der eingefangene Blitz kann auf dem Bild letztlich seine volle Wirkung entfalten. Am Tag führen Langzeitbelichtungen fast immer zu einer Überbelichtung. Abhilfe können hierbei Neutraldichtefilter schaffen.

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. versucht habe ich es erlich gesagt auch schon, das ergebniss war leider sehr nüchtern. werd es beim nächsten Gewitter mal mit deinen tipps versuchen.

  2. Super Artikel mit tollen Tipps! Bisher hat es bei mir noch nicht sehr gut geklappt, trotz guter Nikon D5100 SLR-Digitalkamera. Werde mich beim nächsten Mal an deine Vorschläge halten und hoffen, dass ich ein paar schöne Bilder bekomme. Warten wir mal auf das nächste Gewitter – die nächsten Tage sollen wohl erstmal nur Sonne bringen. Auch schön!