5 Tipps für bessere Smartphone-Fotos

So gelingen dir bessere Aufnahmen mit dem Smartphone.

Jetzt ist Sommer und Urlaubszeit und das ist alljährlich die Hochzeit für Handy-Fotos. Immer weniger nutzen allerdings für das schnelle Foto unterwegs eine echte digitale Spiegelreflexkamera oder Kompaktkamera. Immer häufiger wird einfach in die Hosentasche gegriffen und das Smartphone herausgeholt.

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Die heutigen Smartphones sind ja auch mittlerweile echte Kraftpakete geworden, was deren Leistung betrifft. Ein Smartphone der neuesten Generation hat mehr Rechenpower, als für eine Landung auf dem Mond nötig wäre. Leider nutzen nur die wenigsten Anwender diese Rechenleistung wirklich aus. Man legt zwar gern einige hundert Euro auf den Tisch und erhält dafür richtige kleine Computer, doch die allermeisten User nutzen ihr Smartphone nur für Facebook, WhatsApp oder zum Musikhören und online Videos ansehen, am wenigsten wird damit noch telefoniert. Dabei könnten diese Smartphones locker so viel mehr leisten.

Egal, zumindest werden die Smartphones auch noch zum Fotografieren und Filmen genutzt. Die eingebauten Kameras sind ja auch meistens wirklich sehr gut, was die technischen Parameter betrifft. Doch auch damit entstehen gute Fotos nicht von allein.

5 Tipps für bessere Fotos mit deinem Smartphone oder Tablet Computer:

  1. Bildkomposition
    Auf den Standpunkt kommt es an. Nutze möglichst ungewöhnliche Perspektiven. Fotografiere auch mal von unten oder der Seite, statt immer nur frontal von vorn.
    Auch „der goldene Schnitt“ und die Regel „weniger ist mehr“ sollten dir etwas sagen und dir helfen, deine Fotos inhaltlich aufregender zu gestalten.
  2. Technik
    Du solltest dich bereits vor dem Urlaub einmal näher mit deiner Kamera und der Foto-App im Smartphone beschäftigen. Teste alle Features und nutze die Möglichkeiten.
    Auch das richtige Halten des Smartphones beim Fotografieren ist entscheidend. Besser im Querformat fotografieren, und immer darauf achten, daß kein Finger im Bild ist.
    Die Linse der Kamera darf natürlich weder verschmutzt noch zerkratzt sein. Sonst nützen dir alle anderen Tipps am Ende gar nichts.
  3. Licht
    Mehr Licht ist meist besser. Schalte die Blitzfunktion ein, wenn du Personen oder Gegenstände bei schlechtem Licht fotografieren willst. Aber nur, wenn sich diese direkt vor der Linse befinden. Sonst bringt statt des Blitzes die Änderung des ISO-Wertes meist bessere Bilder.
    Die Verwendung einer stabilen Auflage schützt gegen verwackelte Fotos.
  4. Farben
    Natürliche Farben bringen bessere Fotos. Viele Smartphone schwächeln gerade in dieser Disziplin. Natürlich kann man später bei der Bildbearbeitung am heimischen Computer noch einiges retten, doch solltest du ruhig einmal mit den Einstellungen zum Weißabgleich am Smartphone experimentieren.
  5. Mehrere Fotos machen
    Statt nur einen Schnappschuß zu machen, solltest du möglich eine kleine Fotoreihe aufnehmen. So hast du am Ende die Möglichkeit aus der Vielzahl der Bilder das eine perfekte herauszusuchen. Schießt du nur ein Foto, hat auf diesem garantiert jemand die Augen geschlossen oder blickt gar nicht zur Kamera.

Wenn du diese wenigen Tipps beachtest, dann wirst auch du in diesem Urlaub bessere Fotos mit deinem Smartphone machen. Und was gibt es schöneres als in den kalten, dunklen Wintermonaten in tollen Urlaubserinnerungen zu schwelgen?

Allerdings gilt auch hier das Sprichwort „Übung macht den Meister“. Deshalb diese Tipps unbedingt vor dem Abflug in die Sonne einmal zu hause durchprobieren. Das gibt Routine und so kannst du dich später ganz locker über die besseren Fotos freuen.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Ich finde es zwar schade, dass Handys mittlerweile die guten alten Spiegelreflexkamaras ziemlich ausgestochen haben, kann den Trend aber nachvollziehen. Im Profibereich arbeitet man weiterhin mit der traditionellen Ausrüstung, für den Amateurbereich ist aber das Handy einfach schneller bei der Hand. Einen Tipp für alle Reisefotografen habe ich noch: Gleich nach den Urlaub konsequent Fotos aussortieren und sich auf ein Minimum reduzieren. Dieses Minimum sollte dafür aber wirklich gut sein. Meiner Erfahrung nach schaut man sich eine kleine Auswahl viel öfter an als eine Sammlung von 500 Urlaubsfotos.

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