5 Tipps für bessere Fotos von Frauen mit „Problemzonen“.

So machst du bessere Fotos von Frauen mit „Problemzonen“.

Je, der privat Fotoaufnahmen von Frauen macht, kennt das: Frauen stehen ungern vor der Kamera, weil sie sich nicht wohl fühlen. Dabei ist ganz egal, ob es die eigene Freundin, eine Verwandte oder Bekannte oder auch eine nur flüchtig Bekannte aus dem täglichen Umfeld ist.

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Viele Frauen haben Probleme mit ihrem Aussehen bzw. dem Aussehen, von dem sie denken, das es sie erreichen müssen. Frauen wollen perfekt sein. Zumindest denken viele, daß sie genau das immer und über all müssen. Deshalb haben sie Probleme mit Fotoaufnahmen, in denen sie die Hauptrolle spielen sollen. Sie fühlen unvorteilhaft getroffen, weil ihre vermeintlichen Problemzonen auf dem Foto zu stark betont werden. Deshalb vermeiden es diese Frauen, überhaupt fotografiert zu werden.

Wer kennt sie nicht, die Frauen, die selbst bei mehr oder weniger offiziellen Anlässen, wie Hochzeiten, Firmenfeiern oder Geburtstagen, immer weit hinten stehen wollen, bei der Aufnahme das Gesicht wegdrehen oder sich hinter ihren Haaren verstecken?
Doch das ist mehr als schade, bleiben diesen Frauen dadurch doch viele schöne Erinnerungsfotos verwehrt. Und das spätere Ansehen der Fotos vom Hochzeitsfest mit den Freunden verliert viel von seinem Reiz.

Wer schöne Fotos von Frauen, die sich manchmal selbst hemmen, machen will, sollte deshalb diese 5 Tipps beachten. Damit bekommt die Frau die nötige Sicherheit und können sich bei der Fotosession viel besser fühlen. Und das führt unweigerlich zu besseren Fotos.

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5 Tipps für Fotos mit „Problemzone“-Frauen

  1. Kleidung
    Die passende Kleidung inkl. der passenden Schuhe ist das A & O für ein gelungenes Foto. Die Frau muß sich wohl in ihrer zweiten Haut fühlen. Der Schnitt der Kleidung und auch die Farbe der Kleidung können dem Foto aber auch den entscheidenden Stempel aufdrücken. Ein starker Kontrast zwischen Oberteil und Hose oder Rock läßt das Motiv kleiner erscheinen. Hochgeschlossene Kleidung haben den gleichen Effekt, ein V-Ausschnitt streckt dagegen den Hals. Die Form der Ärmel können die „optische Länge“ der Arme auf dem Foto beeinflussen, wobei hochgekrempelte Ärmel die Arme verlängern, lange Ärmel die Arme optisch verkürzen.
    Wenn es möglich ist, sollte die Frau ruhig mehrere verschiedene Sachen mit zum Fotoshooting bringen und ein wenig experimentieren, welche Kombination sie am besten wirken läßt.
  2. Licht
    Wie bei jedem anderen Foto auch ist hier das Licht von entscheidender Bedeutung auf die Qualität des Fotos. Weiches Licht wirkt meist vorteilhafter, weil es Gesicht gleichmäßiger erscheint und das Hautbild ebenmäßiger wirkt.
    Schatten durch schräg einfallendes Licht oder einen Harten Blitz sollte man vermeiden. Sonst können unvorteilhafte Proportionen oder starke Hell-Dunkel-Kontraste entstehen, die dem Gesicht nicht schmeicheln.
  3. Position der Frau
    Wenn es darum geht, vermeintliche Problemzonen zu kaschieren, ist die Position der Frau zur Kamera sehr wichtig. Steht die Hüfte quer zur Kamera wirkt sie breiter. Wird sie dagegen etwas zur Seite gedreht und gleichzeitig ein Bein licht nach vorn gestellt, wirkt der ganze Körper automatisch schmaler. Dreht die Frau noch zusätzlich die Schulter leicht zur Kamera, erscheint sie noch schlanker und eleganter.
  4. Gesicht und Augen
    Viele Frauen lächeln nicht gern auf Fotos, weil sie dadurch ein Doppelkinn befürchten. In diesem Fall hilft es, das Kinn leicht nach vorn zu strecken. Das leichte Drehen des Gesichtes sorgt dafür, daß die natürlichen Konturen hervorgehoben werden. Ein Frontalfoto läßt das Gesicht dagegen meist flach erscheinen, und damit eher unvorteilhaft.
  5. Spaß bei den Foto-Aufnahmen
    Wenn die Frau fröhlich ist und Spaß bei der Fotosession hat, entstehen die besseren Bilder. So einfach diese Regel ist, desto schwerer wird es manchmal, diesen Zustand herzustellen. Da hilft nur viel Einfühlungsvermögen für die „kleinen Probleme“ und mit den o.g. Tipps dafür zu sorgen, daß sich die Frau vor der Kamera wohl fühlt. Dann beginnt sie auch zu lächeln, und es gibt nicht besseres für ein gelungenes Foto als zu lächeln.

Fröhliche lächelnde Frauen

Fröhliche lächelnde Frauen

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Ein sehr schöner Artikel, der vor allem auch deutlich macht, dass häufig ein großer Unterschied zwischen der eigenen Wahrnehmung und der Betrachtung anderer besteht.
    Den letzten Punkt halte ich für den wichtigsten überhaupt, da er die Bedingung für alles andere ist. Im Netz finden sich ja mittlerweile mehr Tutorials und Tips zur Fotografie, zu Portraits und auch zur Hochzeitsfotografie, doch die meisten beschränken sich dabei auf die Technik und vergessen das zwischenmenschliche. Aber wer achtet schon auf das Licht, wenn der oder die Fotografierte sich unwohl fühlt und auch entsprechend schaut?

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