Entwicklungsgeschichte der Fotos

Von der Camera Obscura zur digitalen Revolution.

Joseph Nicéphore Niepce entwickelte die ersten Bilder. Er hatte mit Hilfe der Camera Obscura geschafft, bestimmte Bilder der Außenwelt auf Flächen zu übertragen. Diese Bilder konnten auf Chlorsilberpapier projiziert werden. Doch verblassten diese Bilder ab dem Moment, ab dem Licht eintraf.

Im Jahr 1826 schaffte er es dann das erste Bild zu entwickeln, das nicht direkt verblasste. Auf dem ersten Bild, das er aufgenommen hat, erkennt man seinen Blick aus dem Arbeitszimmer. Doch hierfür benötigte er eine Technik, die eine Belichtungszeit von bis zu 8 Stunden hatte. Das heißt, es war unmöglich bewegende Sachen oder gar Menschen aufzunehmen.

Fotoplatten

Hilfe bekam Nicéphore Niepce in der folgenden Zeit von Louis Jaques Mandé Daguerre. Dessen Ziel war es die Belichtungszeit so minimal wie möglich zu halten. Eines Tages versuchte er eine Fotoplatte zu belichten. Er brachte diesen Vorgang jedoch ab, da das Wetter nicht mitspielte. Die Fotoplatte legte er in seinem Schrank, das voll mit Chemikalien war. Als er die Fotoplatte wieder herausnahm, konnte er feststellen, dass sich ein Bild abgezeichnet hat. Das begründete er aufgrund der Chemikalien in seinem Schrank, weshalb er verschiedene Tests durchführte, um herauszufinden, welches der Chemikalien für die Fotoerstellung hilfreich war. Seine Schlussfolgerung war, dass Quecksilberdampf dafür hilfreich war. So konnte die Fotoplatte nun von einer Belichtigungszeit von einigen Minuten entstehen und mit Quecksilberdampf fixiert werden.

Papier-Abzüge

Der nächste Schritt war das Papier-Negativ-Positiv-Verfahren, das von William Henry Fox Talbot entwickelt wurde. Die Qualität konnte aber nicht mit den Fotos von Daguerre mithalten. Doch nun war es möglich, mehrere Abzüge von einem Bild zu machen.

Dieses Verfahren wurde nochmals durch Frederick Scott Archer verbessert. Hierfür wurde das Nasse Kollodiumverfahren genutzt. Die Auflösung verbesserte sich mit dieser Variante. Belichtung und Entwicklung mussten vor der Verhärtung von Kollodium erfolgen. Um diesen Makel auszugleichen, entwickelte Richard Leach Maddox 1871 Trockenplatten.

Rollfilme

Rollfilme ersetzten die großen Platten, um das ganze Fotografieren handlicher zu machen. Bilder konnten nun schnell hintereinander aufgenommen werden. Nach einigen Fotos wurden die Rollfilme voll und es konnten Abzüge gemacht werden. Für neue Bilder musste ein neuer Rollfilm eingesetzt werden. Dadurch wurde das Fotografieren noch einen Schritt weiter erleichtert, sodass das Fotografieren sehr populär wurde. Es entwickelten Hobbyfotografen und auch professionelle Fotografen.

Kleinbildkamera

1920 wurde dann die Kleinbildkamera entwickelt, welches noch handlicher war als die Vorgänger. Diese Leica-Kamera war eine Suchkamera und hatte ein Objektiv von 50 Millimeter Brennweite. Die erste Kamera mit Farbbildern wurde 1936 entwickelt und ab den 50er-Jahren wurden Spiegelreflexkameras hergestellt.

Digitale Revolution

Mit der digitalen Revolution am Ende des 20. Jahrhunderts wurde ein großer Sprung gemacht. Nun konnten Fotos auf digitale Datenträger gespeichert werden. Ab diesem Zeitpunkt war es möglich, Bilder direkt nach dem Schießen anzugucken und ggf. zu löschen. Bilder konnten nun im Nachhinein mit verschiedenen Softwares bearbeitet werden. Diesem Tool bedienen sich vor allem professionelle Fotografen, damit sie möglichst optimale Bilder wie auf rl-fotoshooting.de erschaffen können. Die Bilder können dann als Datei weitergeleitet werden.

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