Worin bestehen die Unterschiede zwischen digitaler und analoger Fotografie?

Die Geschichte der Digitalkamera, wie sie heute in jedem Haushalt zu finden ist, hat vor gar nicht so langer Zeit erst begonnen. Man mag es kaum glauben, da die heutigen technisch so ausgefeilt sind, dass man denken könnte, dass ihre Entstehung schon früher begann. Ihre Geschichte beginnt jedoch erst 1973 mit der Videodisk-Kamera von David Paul Gregg. Und auch wenn die Digitalkamera die Analoge längst abgelöst hat, bevorzugen immer noch einige Menschen die analogen Kameras.

Was sind aber eigentlich die Unterschiede zwischen den beiden?

Bilderfassung

Die Bilderfassung macht den Hauptunterschied zwischen den beiden Fotografiearten aus. Digitale Kameras haben einen Sensor, der Bildinformationen erfasst und eine Speicherkarte, auf der die Fotos gespeichert werden. Eine Bildbearbeitung ist zudem schon in der Kamera möglich, ansonsten kann dies im Nachhinein am Computer erfolgen. In analogen Kameras dagegen werden diese beiden Aufgaben von einem lichtempfindlichen Film erfüllt.

Analoge Fotokamera | Foto: Pixabay.com, CC0 Public Domain

Analoge Fotokamera | Foto: Pixabay.com, CC0 Public Domain

Aufbewahrung

Auch bei der Aufbewahrung stößt man auf beträchtliche Unterschiede. Während digitale Fotos auf Speicherkarten oder anderen Speichermedien sicher aufbewahrt sind, werden die empfindlichen Filme bei falscher Aufbewahrung schnell zerstört. Im Gegensatz zur digitalen Fotografie ist auch das Duplizieren von analogen Fotos weitaus komplizierter.

Filter und Brennweiten

Digitale Kameras verfügen über einen internen Prozessor, durch den eine Filterung möglich ist, oder man bearbeitet das Foto im Nachhinein am Computer. Bei analogen Kameras muss der Filter vor den Aufnahmen festgelegt werden. Digitale Kameras verfügen gewöhnlich über geringere Brennweiten als das Kleinbildformat der Analogkameras. Bei diesen liegen die typischen Brennweiten zwischen 28-300mm, es ist jedoch möglich, Objektive mit größerer Brennweite zu erhalten.

Verfügbarkeit

Bei einer Digitalkamera kann man das Bild bereits vor der Aufnahme sehen. Die Fotos können bekannterweise direkt nach der Aufnahme begutachtet werden. In der analogen Fotografie muss zuerst der Film entwickelt werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Nicht zuletzt knipsen analoge Fotografen vor dem Entwickeln einen Film normalerweise zu Ende, denn sonst würde ein Teil des Filmes weggeworfen werden.

Digitale Fotokamera | Foto: Pixabay.com, CC0 Public Domain

Digitale Fotokamera | Foto: Pixabay.com, CC0 Public Domain

Für die Bedienung analoger Kameras ist also ein spezielleres Können und Wissen als für den Umgang mit einer Digitalkamera vonnöten. Einen Schnitzer kann man in der analogen Fotografie meist nicht mehr ausgleichen, daher erfordert sie ein gewisses Geschick. Die digitale Fotografie dagegen gibt uns die Möglichkeit sofort zu sehen, ob ein Foto gelungen ist, bzw. ob man es noch einmal versuchen sollte.

Präsentation

Möchte man analoge Fotos zeigen, muss man sie entweder als Dia zeigen oder abziehen lassen. Oder man lässt sie digitalisieren, dann kann mit ihnen genauso verfahren werden, wie mit digital erstellten Fotos. Sie lassen sich auf dem Computer, Fernseher oder übers Internet zeigen. Am besten kommen Fotos aber wohl noch immer in gedruckter Form, gerahmt, wie man es beispielsweise bei fotoalben-discount.de anfertigen lassen kann, und an der Wand hängend, zur Geltung.

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