55 Jahre Berliner Mauer

Am 13.August 1961 wurde die Berliner Mauer errichtet.

Der 13. ist eine Unglückszahl. Dies wurde im August 1961 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Denn in den frühen Morgenstunden des 13.08. begannen Einsatzkräfte der DDR, die zu einem Teil aus gerade gebildeten kasernierten Polizeieinheiten und Kampfgruppen der Betriebe bestanden, damit, Straßen-, Eisenbahn und Versorgungsverbindungen zwischen Ost- und West-Berlin zu kappen.

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Überall wurden Sperren errichtet, Stacheldraht ausgerollt, Gräben ausgehoben und erste Mauerelemente errichtet. Quer durch die Stadt und um West-Berlin herum wurde ein Ring errichtet, der mit jedem Tag unüberwindlicher wurde. Und an dem vom ersten Tag an der Schießbefehl galt.

Todesstreifen

Wer diese Sperre überwinden wollte, begab sich in Todesgefahr. Der Todesstreifen wurde seinem menschenverachtenden Ruf immer wieder gerecht. Das beweisen die über 100 Toten allein an der Berliner Mauer, die in den 28 Jahren, in den das Schandmal stand, ihr Leben ließen, beim Versuch von Ost nach West zu kommen. Wieviele Menschen in Berlin und an der innerdeutschen Grenze insgesamt ums Leben kamen, das weiß man bis heute nicht exakt.

Fall der Mauer

Am 09. November 1989 verloren die Berliner Mauer und auch die innerdeutsche Grenze ihre Schrecken. An diesem Tag wurden die Mauer durch die Menschen von Ost nach West eingedrückt. Nach 28 Jahren erhoben sich endlich die Menschen in der DDR und fegten das kommunistische Regime weg.

Der Drang zur Freiheit war am Ende stärker als die dickste Mauer das jemals sein kann.

Die Mauer heute

Nach dem Durchlässigwerden der Mauer und dem Beitritt der DDR zum Grundgesetz wurde die Mauer in Berlin weggeräumt. Niemand wollte mehr auf dieses Bauwerk blicken wollen. Der Blick sollte endlich überall frei schweifen können. Doch man hätte wenigstens einen kleinen Teil für die Nachwelt erhalten sollen. Als schreckliches Mahnmal. Doch das hat man größtenteils versäumt, und so finden sich heute nur noch Fragmente der Berliner Mauer. Man muß diese Stellen schon kennen, um sie auch zu finden.

Einzig in der Bernauer Straße wurde eine spezielles Mauergedächtnisstätte errichtet. Hier kann man ein kurzes der alten Sperranlagen betrachten. Und hier hat man den alten Verlauf mit Eisenstangen nachgebildet.

Diese Idee mit den Eisenstangen ist echt faszinierend. Zum einen stellen die Stangen tatsächlich eine Art Hindernis dar und man kann sehr gut erkennen, wo die Berliner Mauer einst langlief.

Die absurde Situation von Nähe und gleichzeitiger willkürlicher Abtrennung von Ost und West wird so sehr gut erlebbar. Zum anderen haben die Eisenstangen aber eine hohe Durchlässigkeit, so daß diese Mauer kein echtes Hindernis darstellt. Eine perfekte Lösung, die das Erinnern an den Schrecken der Berliner Mauer sehr gut möglich macht.

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