Das Bild vom Kind

Kleinkinder oder Babys mit der Kamera abzulichten, stellen sich die meisten Menschen sicherlich als eine einfache Sache vor. Doch für ein wirklich gelungenes Bild müssen auch bei Baby-Aufnahmen einige Dinge berücksichtigt werden. Sonst reiht sich die Fotografie in die millionenfache Wiederholung von Fotos ein, die immer aus der gleichen Perspektive und dem identischen Motiv-Umfeld bestehen. Üblicherweise lichtet der Vater oder eine andere Person aus der Verwandtschaft das Kind von schräg oben ab, während es im Kinderbett liegt. Das mag den meisten Menschen genügen, von Originalität ist hierbei jedoch nichts zu spüren und das bei einem Motiv, das so oder so leicht verwechselt werden kann, zumindest dann, wenn es sich nicht um die Mutter oder den Vater handelt, die das Bild betrachten.

Bilder von Kindern | Foto: sathyatripodi, pixabay.com, CC0 Public Domain

Bilder von Kindern | Foto: sathyatripodi, pixabay.com, CC0 Public Domain

Es beginnt schon mit der Perspektive. So wie Erwachsene bei Porträtaufnahmen in Augenhöhe aufgenommen werden, so ist dies auch für ein Baby ratsam. Für ein gelungenes Bild vom Kleinkind lohnt es sich durchaus, einmal das Knie zu beugen. Dabei können ruhig auch Aufnahmen im Profil gemacht werden. Hierbei ergeben sich gerade bei Mutter-Kind-Bildern sehr schöne Motive. Vielleicht mit einem Fenster im Hintergrund, durch das die Sonne scheint. Dabei aber darauf achten, dass der Blitz zugeschaltet ist, um den Vordergrund entsprechend auszuleuchten.

Ein schlafendes Kleinkind ist sicherlich rührend und ergibt ein schönes Bild. In der Verwandtschaft jedoch, für die das Foto meist gedacht ist, besteht oft ein reges Interesse an der Augenfarbe des Kindes. Darum sollten unbedingt auch Bilder aufgenommen werden, wenn das Kind wach ist.

Auf Einzelheiten achten

Solche Details wie die Augenfarbe rückt die verwendete Kamera in den Mittelpunkt. Für wirklich gute Bilder, die das Baby im Detail und farbgetreu wiedergeben, darf es schon etwas mehr sein. Zumindest eine Kleinbildkamera im mittelpreisigen Segment, die über eine mechanische Scharfstellung verfügt. Noch besser sind natürlich Systemkameras oder Spiegelreflexkameras. Eher ungeeignet ist das Smartphone. Nicht wenige Handyhersteller verpassen den integrierten Kameras vorinstallierte Einstellungen, die die Aufnahmen in zwar schönen, jedoch unrealistischen Farben darstellen. Zudem funktioniert der Autofokus von Handykameras nur digital. Letztlich ist es auch eine Frage der höchstmöglichen Auflösung. Die hängt nicht allein von der Anzahl an Megapixeln ab, sondern vielmehr von der Größe des eingebauten Chips. So sind 12 Megapixel in einem Handy nicht mit 12 Megapixel in einer Systemkamera gleichzusetzen, weil die Systemkamera über den größeren Chip und eine größere Objektivöffnung verfügt.

An einem Display oder einem Monitor macht sich dies nicht wirklich bemerkbar, wohl aber dann, wenn das Bild beispielsweise für ein Poster oder eine Babykarte ausgedruckt werden soll. Es lohnt sich also durchaus, für ein gutes Babyfoto ein entsprechendes Equipment zu verwenden. Genauso wie es sich lohnt, die richtige Gruß- oder Dankeskarte zu versenden. Bei babykarten-paradies finden sich hierzu viele passende Designs, die zusammen mit dem eigenen Babyfoto das perfekte Dankeschön an Freunde und Verwandte darstellen.

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