Digitale Bildarchivierung: Mangelnde Fokussierung auf Datensicherheit

Selfie, Hochzeit, Urlaub, Kindergeburtstag: Die Deutschen lieben es, die schönsten Momente in ihrem Leben mit Schnappschüssen in Erinnerung zu behalten. Das Smartphone hat dabei den digitalen Kameras den Rang abgelaufen und ist fürs schnelle Bild die Nummer eins geworden.
Allerdings: Wenn es um die Sicherung ihrer Bilder geht, besteht Nachholbedarf. Das hat eine aktuelle Umfrage des Elektronikversenders reichelt elektronik ergeben, der im Netz unter www.reichelt.de erreichbar ist.

Beliebteste Kamera: Das Smartphone

Das überrascht wohl kaum jemanden: 51 Prozent der Deutschen fotografieren am meisten mit ihrem Smartphone. Das hat die von reichelt elektronik ins Leben gerufene repräsentative Umfrage, die von Kantar Emnid umgesetzt wurde, gezeigt.
Auf Platz Nummer zwei folgt mit 20 Prozent die Kompaktkamera, und ein Kamerasystem mit Wechselobjektiv nutzen derzeit sieben Prozent. Dass ein Tablet zum Fotografieren zu unhandlich ist, zeigt die Nutzerzahl: Lediglich ein Prozent der Befragten knipst damit.

Bei den Fragen zum Fotozubehör überrascht, dass das Blitzlicht begehrenswerter zu sein scheint als ein Ersatzakku. Das Ranking der Umfrage lässt hier auch Aussagen in Bezug auf die Experimentierfreudigkeit bei den unter 30-Jährigen zu: 29 Prozent von ihnen nannten Objektiv-Filter als ihr beliebtestes Fotozubehör – das machte sie bei den verschiedenen Altersgruppen zum Spitzenreiter. Stative hatten mit 17 Prozent und Fernauslöser mit 14 Prozent für diese Altersgruppe auch einen wesentlich höheren Stellenwert als für den Durchschnitt (Mehrfachnennungen waren möglich).

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Digitale Bilder sichern? Da geht noch was …

Bei digitalen Bildern wichtig, wenn auch zukünftige Generationen noch Fotos von ihren Großeltern anschauen sollen: das sichere Speichern.

Wie die Umfrage von reichelt elektronik nun gezeigt hat, scheint das in den Köpfen vieler bundesdeutscher Hobbyfotografen noch nicht angekommen zu sein. 52 Prozent von ihnen speichern ihre Bilder auf dem PC, auf dem Smartphone und auf USB-Stick machen das je 40 Prozent. Speicherkarten nutzen zur Bildarchivierung 36 Prozent, ebenso viele eine externe Festplatte.
Elf Prozent vertrauen ihre Bilddateien einer Cloud an, und lediglich zwei Prozent einem NAS-Server im heimischen Netzwerk. Das erstaunt, denn NAS-Server, die mit gleich mehreren Festplatten ausgestattet sind, sind am sichersten: Fällt eine Festplatte aus, sind die Bilddaten noch auf einer weiteren vorhanden.

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