Sportfotografie – so knipst du die besten Fotos von Sportlern

Sportfoto | Foto: WikiImages, pixabay.com, CC0 Creative Commons

Sportfoto | Foto: WikiImages, pixabay.com, CC0 Creative Commons

Kaum eine Art der Fotografie ist so aufregend wie die Sportfotografie. Beim Knipsen von Sportveranstaltungen, Wettkämpfen und Sportlern treffen atemberaubende Action, lebendige Farben und verschiedenste Aufnahmemöglichkeiten aufeinander, die mit der richtigen Technik beeindruckende Bilder entstehen lassen. Ob im Stadion, in der Sporthalle oder im Park, verschiedenste Sportarten bieten eine Unmenge an Möglichkeiten für außergewöhnliche und actiongeladene Motive. Wer es richtig anstellt und viel knipst, wird mit den besten Bewegungsaufnahmen, die die Action perfekt widerspiegeln, belohnt. Übung macht den Meister, also schnapp dir deine Kamera, knipse was das Zeug hält und schon bald fotografierst du Sportler wie ein Profi.

Wähle deinen Sport

In der Sportfotografie ist der erste Schritt, sich eine Sportart auszuwählen, für die man sich selbst begeistern kann. Nur wer den Sport selbst liebt, kann sich in den Sportler hineinversetzen und tolle Fotos aufnehmen. Dabei ist es zudem unerlässlich, sich mit den Regeln des Sports gut auszukennen, um sich auf Bewegungen vorbereiten zu können und zu wissen, wohin die Linse als nächstes zu richten ist. Dies gilt vor allem bei Aufnahmen des Teamsports. Wer bspw. die Spielregeln des Fußballs nicht versteht, wird nicht wissen, wo sich das nächste beste Motiv befinden wird. Wer sich auskennt, kann den Spielverlauf besser abschätzen und bessere Ergebnisse erzielen. Schließlich würde man auch nicht bei Live-Sportwetten auf ein Team bzw. eine Sportart setzen, mit der man sich nicht auskennt. Stelle also sicher, dass du den Sport gut verstehst. Um die bestmögliche Übung und immer bessere Fortschritte zu machen, ist es außerdem zu empfehlen, sich auf eine Sportart zu spezialisieren.

Sportfoto Yoga | Foto: Chevanon Photography, pexels.com, CC0 License

Sportfoto Yoga | Foto: Chevanon Photography, pexels.com, CC0 License

Die Ausstattung: Das Objektiv

Natürlich spielt auch das verwendete Equipment bei der Sportfotografie eine wichtige Rolle. Professionelle Sportfotografen verwenden für ihre Aufnahmen Superteleobjektive mit Brennweiten von bis zu 800mm, die jedes kleinste Motiv groß hervorholen. Doch auch mit einem Objektiv mit bis zu 250mm, wie das SIGMA Reiseobjektiv, lässt sich das Motiv bei vielen Sportarten näher heranbringen. Falls der Zoom deiner Kamera nicht reicht, solltest du versuchen, nicht zu weit vom Geschehen entfernt zu sein. Was zudem beim Objektiv zu beachten ist, ist die maximale Öffnung. Je größer diese ist, desto größer ist auch die Auswahl an Verschlusszeiten, die du beim Aufnehmen auswählen kannst.

Die Schärfe des Bildes: Die Verschlusszeit richtig einstellen

Beim Fotografieren eines Sports ist es essenziell, die Verschlusszeit deiner Kamera entsprechend auszuwählen. Hier kannst du ausprobieren, herumspielen und die verschiedenen Effekte vergleichen. Soll der Moment der Action „eingefroren“ werden, benötigst du eine schnelle Verschlusszeit von etwa 1/1000 Sekunden. So entstehen Fotos eines in der Luft schwebenden Fußballspielers oder eines Tennisschlägers, der gerade den Ball im Flug berührt. Während diese Art Bild bereits einen einzigartigen Effekt verspricht, kann ein verschwommener Hintergrund ein stärkeres Gefühl der Geschwindigkeit vermitteln. Um diese Wirkung zu erzielen, wird die Kamera auf den Sportler fokussiert. Während er sich vorwärtsbewegt, wird auch die Kamera bewegt, sodass der Sportler weiter im Zentrum des Suchers und im Fokus bleibt. Der Hintergrund verschwimmt aufgrund des „Schwenkens“ und schafft den Effekt der Geschwindigkeit.

Bei der Sportfotografie sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wähle deinen Lieblingssport, probiere unterschiedliche Winkel und Positionen aus, plane, wo du dich hinstellst, um den besten Blick zu haben und knipse was das Zeug hält. Beachte diese Tipps, mache dich mit den Einstellungen deiner Kamera vertraut und probiere Verschiedenes aus, damit auch du schon bald tolle Sportfotos aufnimmst. Denke daran, dass in Sachen Sportfotografie vor allem eins gefragt ist: Übung, Übung, Übung.

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