Diese Harley hält der Dreck zusammen.
Eine echte Harley Davidson – allein der Sound der Motoren läßt die allermeisten Motorradfahrer-Herzen höher schlagen. Harley ist ein echter Mythos. Und kaum ein Motorradfan, der nicht gern ein echte Harley fahren oder gar besitzen möchte.
Zwar haben auch andere Hersteller schöne Maschinen, doch die Motorräder aus dem Hause Harley Davidson sind etwas besonderes. Das schlägt sich leider auch im Preis nieder. Allein schon aus diesem Grund fahren viele eben keine Harley, sondern Maschinen wie Kawasaki, Yamaha, BWM oder andere. Und oftmals sind diese Motorräder nicht nur eine echte finanzielle sondern auch technische Alternative, die sich nicht hinter den Harley verstecken braucht.
Doch wer eine Harley besitzt, der hütet sie wie sein Augapfel. Der hegt und pflegt sie und verbringt wahrscheinlich mehr Stunden in der Garage mit dem Putzen der vielen Chromteile, als daß er -gar noch bei schlechtem Wetter- mit der Maschine umherfährt.
Doch dieser Harley-Besitzer schlägt etwas aus der Art:

Harley Davidson mit Schmutzschicht

verdreckte Harley

Alte Harley, völlig verschmutzt

Harley mit verdrecktem Sitz und Tank
Diese Harley ist total verdreckt. Wahrscheinlich hat der Schmutz schon so eine Art Schutzfilm gebildet, so daß dieser auf keinen Fall mehr entfernt werden darf, will man nicht Gefahr laufen, daß sich die Maschine in ihre Einzelteile zerlegt.
Da wird die Schmutzschicht zur Schutzschicht. Diese Harley hält der Dreck zusammen.
Geschrieben am 05. Dezember 2011
Mit der Gorch Fock auf Krabbenfang
Es gibt nicht nur das skandalumwitterte Segel-Schulschiff der Deutschen Marine, das den Namen “Gorch Fock” trägt. Nein, es gibt mindestens noch ein anderes Schiff in Deutschland registriertes Schiff mit diesem Namen. Ein Krabbenkutter aus dem Nordsee-Hafen Neuharlingersiel, direkt am Wattenmeer.

Krabbenkutter "Gorch Fock"
Mögen beide Schiffe auch Zukunft allen Stürmen und Unwettern gewachsen sein. Das eine auf dem Wasser, das andere mehr an Land.
Geschrieben am 15. August 2011
Nach dem Desaster mit den Klimaanlagen in ICE-Zügen der Deutschen Bahn AG stellt sich öfter mal die Frage, wie man eigentlich früher ohne derartige Einrichtungen reisen konnte. Die Antwort ist relativ einfach: Man machte die Fenster auf.
Und sorgte so für ausreichend Frischluft, vorausgesetzt der Zug bewegte sich.

VT 18.16 der Deutschen Reichsbahn

Hier konnte man die Fenster noch öffnen

Einer der letzten VT 18.16, abgestellt am Bahnhof Berlin-Lichtenberg
Im Expresszug VT 18.16 der Deutschen Reichsbahn der DDR konnte man bei Bedarf jederzeit die Fenster öffnen. Der Zug fuhr allerdings auch nur mit einer max. Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
Das geht in den heutigen “modernen” ICE-Zügen nicht mehr. Bei Tempo 300, wenn der Zug auf einigen kurzen Teilstücken dann mal solche Geschwindigkeiten erreichen kann, sollte man die Fenster tunlichst geschlossen halten. Deshalb kann man in ICEs die Fenster nicht mehr öffnen.
Klimaanlagen sind also Fluch und Segen zugleich. Wenn sie funktionieren, ist für angenehme Temparaturen gesorgt, allerdings zum Preis eines erhöhten Energieverbrauchs und damit einer erhöhten Umweltbelastung. Funktionieren sie nicht, wird sich der moderne Mensch seiner Abhängigkeit von der selbsterschaffenen Technik bewußt. Und das auf schmerzliche Weise.
Geschrieben am 01. August 2010
In manchen Situationen kann nicht mal der ADAC helfen.

Puppe wird abgeschleppt
Da muß man das Abschleppen schon selbst übernehmen. Ist ja auch Vertrauenssache.
Geschrieben am 25. Februar 2010