Nach dem Desaster mit den Klimaanlagen in ICE-Zügen der Deutschen Bahn AG stellt sich öfter mal die Frage, wie man eigentlich früher ohne derartige Einrichtungen reisen konnte. Die Antwort ist relativ einfach: Man machte die Fenster auf.
Und sorgte so für ausreichend Frischluft, vorausgesetzt der Zug bewegte sich.

VT 18.16 der Deutschen Reichsbahn

Hier konnte man die Fenster noch öffnen

Einer der letzten VT 18.16, abgestellt am Bahnhof Berlin-Lichtenberg
Im Expresszug VT 18.16 der Deutschen Reichsbahn der DDR konnte man bei Bedarf jederzeit die Fenster öffnen. Der Zug fuhr allerdings auch nur mit einer max. Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
Das geht in den heutigen “modernen” ICE-Zügen nicht mehr. Bei Tempo 300, wenn der Zug auf einigen kurzen Teilstücken dann mal solche Geschwindigkeiten erreichen kann, sollte man die Fenster tunlichst geschlossen halten. Deshalb kann man in ICEs die Fenster nicht mehr öffnen.
Klimaanlagen sind also Fluch und Segen zugleich. Wenn sie funktionieren, ist für angenehme Temparaturen gesorgt, allerdings zum Preis eines erhöhten Energieverbrauchs und damit einer erhöhten Umweltbelastung. Funktionieren sie nicht, wird sich der moderne Mensch seiner Abhängigkeit von der selbsterschaffenen Technik bewußt. Und das auf schmerzliche Weise.
Geschrieben am 01. August 2010
In manchen Situationen kann nicht mal der ADAC helfen.

Puppe wird abgeschleppt
Da muß man das Abschleppen schon selbst übernehmen. Ist ja auch eine Vertrauenssache
Geschrieben am 25. Februar 2010
Ein wirklich zuverlässiger Paketdienst läßt sich doch von so ein bißchen Schnee nicht abhalten.

Hermes Paketdienst kämpft sich durch den Schnee
Geschrieben am 30. Januar 2010
Noch immer hat der Winter Deutschland fest im Griff. Doch der Dauerfrost hat auch angenehme Seiten, bieten sich einem doch so ganz neue Freizeitbeschäftigungen: Übers Wasser laufen oder Eissegeln sind jetzt möglich.

Eissegler und Spaziergänger auf zugefrorenem See
Aber aufgepasst! Niemals allein losziehen und vorher checken, ob das Eis auch dick genug ist. Mindestens 10 cm sollte es haben. Das ist die unterste Grenze!
Doch niemand kann sagen, ob das Eis dann auch überall gleich dick ist. Deshalb bei offenen Stellen, an denen das Wasser schon wieder zu sehen ist, an Ästen und Zuläufen und bei Neuschnee das Eis unbedingt meiden.
Zu schnell wird sonst Spaß zur Tragödie.
Geschrieben am 14. Januar 2010