Seitenwind-Starts und -Landungen auf dem Flughafen Düsseldorf
Runter kommen sie immer, sagt ein Sprichwort. Und so sieht es aus, wenn Flugzeuge bei extremen Windverhältnissen landen und starten müssen:
Quelle: YouTube
Airbus A330 und Boeing B777, B767, und B757 Flugzeuge landen bei starken Seitenwinden auf dem Flughafen Düsseldorf. Dabei sieht man sehr deutlich, wie die Piloten alle Hände voll zu tun haben, um gegen den Sturm “Andrea” anzukämpfen und die Maschinen sicher auf die Landebahn runter zubringen.
Aber auch die Starts sind nicht weniger spektakulär. Direkt nach dem Abheben werden die Flugzeuge vom Wind scheinbar spielend leicht zur Seite gepustet. Da zeigt sich, wer wirklich ein Könner am Steuerknüppel ist und das Zeug zum Kapitän hat.
Wie es in den Flugzeugkabinen und den Gesichtern der Passagiere ausgesehen haben muß, kann man sich sehr deutlich vorstellen. Flugangst sollte man auf diesen Flügen jedenfalls nicht gehabt haben. Wenn man dann noch bedenkt, daß einige Billigairlines mittlerweile die sonst üblichen Kotztüten abgeschafft haben, kann man froh sein, nicht an Board gewesen zu sein.
Ein Airbus A300B4-605R der IranAir am Airport Hamburg.
Der Airbus mit der Registrierung EP-IBA am 04.04.2010 auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel. Ein seltener Anblick, denn IranAir steht auf der schwarzen Liste der Europäischen Union.
IranAir auf dem Airport Hamburg
Airbus A300B4-605R
Sämtliche Flugzeuge -mit Ausnahme von 14 Airbus A-300 Flugzeugen, 8 Airbus A-310 und 1 Boeing B-737- dürfen nicht in den europäischen Luftraum einfliegen. Die Bedenken bezüglich der Sicherheit gegen die restlichen Flugzeuge der IranAir-Flotte, die immerhin aktuell 51 Flugzeuge der Hersteller Airbus, Boeing, Fokker und Tupolev umfasst, sind einfach zu groß. Aufgrund des Handelsembargos gegen die Islamische Republik ist die Ersatzteilversorgung lückenhaft. Dadurch sind viele Maschinen in einem technisch sehr schlechten Zustand.
Wer also irgendwann einmal vorhat, Tickets für einen Flug in den Iran zu kaufen, sollte vorher vielleicht checken, ob sich nicht Alternativen zu IranAir finden lassen.
Bei der deutschen Fluggesellschaft TUIfly, die 2007 als Ersatz für die bisherigen Marken HLX (Hapag-Lloyd Express) und Hapagfly vom TUI-Konzern gegründet wurde, fliegen häufig Flugzeuge mit Sonderlackierungen. So warben TUIfly-Flieger bereits für Haribo, für den Airport Leipzig/Halle oder für das österreichische Kärnten.
Am 18. Februar 2010 kam ein weiterer hinzu. Die Boeing 737-800 mit der Kennung D-AHFB warb für den neuen Sharan vom Autokonzern Volkswagen.
TUIfly "Sharan" auf dem Airport Hamburg
B737-800 D-AHFB
"Sharan Air"
TUIfly "Sharan" ready for take off
Zu sehen ist dieser gebrandete Flieger nicht mehr, denn mittlerweile wurde die D-AHFB an die britische Fluggesellschaft Jet2 verkauft und fliegt unter der Kennung G-GDFD. Der “Sharan” wurde übermalt und am Leitwerk prangt nun eine Sonne.