Der Herbst bringt die Ruhe.
Die Sonne hat keine Kraft mehr. Alles beginnt sich zu verlangsamen. Und Stille kehrt da ein, wo vorher noch Trubel herrschte.

Auf der Brücke ruht der Verkehr
Das Moos breitet sich aus auf dem Geländer der Brücke. Kein Spaziergänger geht mehr über die morschen Bretter. Die Natur hat nun Zeit sich im kommenden Winter, der alles unter einer dicken Schneedecke konserviert, vom Menschen zu erholen.
Geschrieben am 26. November 2011
Junge Bäumchen in einer Baumschule
So sehen sie aus, die jungen Bäume, wenn sie in einer Baumschule in die richtige Richtung gezwungen werden. In Reih und Glied, exakt ausgerichtet und jeder einzelne von ihnen mit Stangen und ganz viel Bändern in die gewünschte Wuchsrichtung gefesselt.

Bäume in Reih und Glied
Viele Gartenbesitzer wollen ja eher nicht den Typ Naturgarten. Da werden Rasenmäher, Rasentrimmer, Kantenschneider, Heckenscheren und wer weiß was noch für technische Geräte in Anschlag gebracht, nur um beim kleinsten Abweichen von der gewünschten Norm erbarmungslos zuzuschlagen und auch noch dem kleinsten Halm oder Ast den Garaus zu machen. Die Rasermäher-Rennen am Samstagvormittag gehören offenbar unausweichlich zu exakt jeder deutschen Wohnsiedlung.

Baumschule
Da machen auch Bäume keine Ausnahme. Schon bei der Zucht wird geschnippelt und geknebelt, um dann einen möglichst “natürlich” aussehenden Baum für die Gartenbesitzer und öffentlichen Auftraggeber zu produzieren.

Zwanghafter Wuchs
Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Doch zwanghaft in eine Wunschvorstellung von natürlichem Wuchs gepresste Bäumchen haben nun wirklich nichts mehr mit Natur zu tun. Wer sich soetwas in den Garten stellt, der kauft auch künstliche Weihnachtsbäume.
Man kann diesen Bäumen nur wünschen, daß ihr späterer Besitzer zu faul ist, um ständig an ihnen herumzuschnippeln, und daß sie so doch noch eine Chance auf Natürlichkeit haben.
Geschrieben am 28. September 2011
Aus, vorbei, Ende. Der Sommer ist definitiv zu Ende.
Keine Chance mehr darauf, daß der Sommer 2011 sich doch noch besinnt und einmal mehr als nur ein, zwei Tage mit hohen Temperaturen und Sonnenschein prahlt. Der Sommer, der keiner war, blieb sich bis zuletzt treu. Kalt und verregnet.
Jetzt haben wir Herbst. Seit heute und ganz offiziell, laut Kalender. Nun erwarten uns immer frühere Sonnenuntergänge und oft auch trübe Tage.

Trübe Tage
Aber auch grelle, bunte Farben, wenn die Blätter sich verfärben.

Bunte Blätter
Dann konkurrieren die Laubbäume in den Wäldern untereinander um den ersten Platz für das bunteste und schönste Laubkleid. Bevor sie dann alle Blätter abwerfen und ganz nackt den Winter überstehen müssen.
Geschrieben am 23. September 2011
Der Sommer, der keiner war, ist nun zu Ende.
Der Herbst hat begonnen, zumindest nach der Zeitrechung der Meteorologen. Der kalendarische Sommer geht offiziell noch bis zum 22. September. Auch die Sommerzeit ist noch nicht zu Ende. Erst am 30. Oktober werden die Uhren wieder umgestellt.

Kastanien
Doch das Wetter hält sich an die Zeitrechnung der Wetterfrösche und beglückt uns mit kalten Temperaturen und Regen, Regen und Regen.
Geschrieben am 01. September 2011