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Archive der Kategorie ‘Fototechnik’

Fotokonzern Eastman Kodak ist pleite.

Der US-amerikanische Fotokonzern Eastman Kodak gibt nun endgültig auf. Die Konzernführung stellte Insolvenzantrag. Damit geht ein langer Überlebenskampf zu Ende.
Der Weiterbetrieb ist aber vorerst gesichert, durch eine Finanzspritze von 950 Mio. US-Dollar von der Citygroup-Bank. Eine Sanierung soll unter dem Gläubigerschutz, den das US-Insolvenzrecht in Kapitel 11 vorsieht, versucht werden.

Kodak war früher eine feste und nicht wegzudenkende Größe im Bereich der analogen Fotografie. Bei vielen Entwicklungen war Kodak sogar Vorreiter. So ging die Erfindung des Fotofilms und des Kleinbildformates auf deren Konto. Wer die 131-jährige Geschichte von Kodak einmal näher betrachten möchte, findet dazu auf deren Homepage viele Informationen. So auch zur Entwicklung des unverkennbaren Logos.

Mit dem Aufkommen der digitalen Fotos begann der Stern von Kodak zu sinken. Man war zwar noch an deren Anfängen beteiligt und hält deswegen auch noch einige entscheidene Patente in diesem Sektor, in der digitalen Branche dominieren konnte Kodak jedoch nicht. Und das Erbe aus der Vergangenheit belastete zusätzlich. Umsatzbringer wie der Fotofilm waren auf einen Schlag unwichtig geworden. So brachen wichtige Einnahmequellen weg, ohne daß dafür ausreichender Ersatz gefunden werden konnte.

Jetzt konzentriert sich alles auf die Sanierung. Dafür will man sich auch von über 1.100 Patenten, mit denen man in letzter Zeit zahlreiche Klagen gegen andere Unternehmen anstrengte, trennen und so frisches Geld in die Kassen bekommen. Doch der Verkauf der Patente konnte trotz monatelanger Verhandlungen bisher nicht unter Dach und Fach gebracht werden. Man wird also abwarten müssen, ob sich Kodak noch einmal aufrappeln kann.

Für Fotofreunde dürfte es -so hart es klingt- letzlich fast egal sein, was aus dem einstigen Fotopionier wird. Im digitalen Geschäft war Kodak bisher nur eine kleine Nummer und innovative Konkurrenz ist ausreichend vorhanden. Einschränkungen für Hobby- oder Profi-Fotografen wird es bei einer endgültigen Betriebseinstellung insofern nicht geben. Nur die Nostalgiker werden nicht umhing kommen, eine kleine Träne zu verdrücken, sollten bei Kodak in naher Zukunft doch die Lichter gänzlich ausgehen.

Quellen: SpOn, n24

Ein Produkttest, ermöglicht durch die MeinFoto GmbH.

Irgendwann braucht jeder ambitionierte (Hobby) Fotograf ein Stativ. Sei es beim obligatorischen Familienfoto zur Hochzeit oder bei Aufnahmen von Landschaften und Gebäuden. Verwackelte Bilder lassen sich dabei nur durch ein Stativ vermeiden.
Doch ein qualitativ hochwertiges Stativ hat -wie immer wenn es technische Ausrüstung geht- seinen Preis. Deshalb beschaffen sich gerade viele Hobby- und Freizeitfotografen am Anfang ein preiswertes Stativ. Dieses genügt zwar zunächst den Anforderungen und auch ein schlechtes Stativ ist besser gar keins, aber irgendwann beginnen die kleinen Macken zu nerven.
Meist sind billigen Stative zu schwer und werden ohne brauchbare Tragetasche geliefert. Eigentlich ein absolutes No Go für ein Reise-Stativ, doch der sparsame Hobbyfotograf ist genügsam. Oftmals sind die billigen Stative dazu noch kippelig, lassen sich nur mit Fummelei aufbauen und besitzen keine brauchbaren Anzeigen zum Ausrichten. Wenn man das Stativ intensiv nutzt, ist meist nach kurzer Zeit die eigene Belastungsgrenze erreicht und man sieht sich um nach einem Ersatz. Dann muß ein hochwertiges Reise-Stativ her.
Solch ein hochwertiges Stativ liefert bspw. die Firma SIRUI mit dem Reise-Dreibeinstativ T-2004X. Die Firma MeinFoto stellt dieses Stativ nun zum Test bereit.

meinfoto-logo
MeinFoto ist ein Fotohandel, der sich auf den Vertrieb von Foto- und Studiozubehör für Hobby- und Profi-Fotografen spezialisiert hat. Zum Sortiment gehören Fotoapparate aller namhaften Hersteller, Objektive, Studioleuchten, Stative, Foto-Taschen und Zubehör. Einfach alles, was für die Ausrüstung eines Fotografen und Fotostudios benötigt wird.
Die Firma SIRUI, die das Teststativ herstellt, hat sich auf Stative (Dreibein und Einbein), Stativköpfe und Wechselplatten spezialisiert, war mir aber vorher unbekannt. Doch das ganz zu unrecht, denn -um das vorwegzunehmen- das Stativ macht einen sehr guten Eindruck. Informationen über SIRUI gibt es auf deren Homepage und Facebook-Seite.

Der Test
Kommen wir nun zum Test des SIRUI ReiseDreibeinstativ T-2004X:
Das Stativ wird in einer stabilen Tragetasche mit Tragegurt geliefert. Ein wichtiges Kriterium für ein ReiseStativ wurde also erfüllt. Kommen wir zum nächsten Punkt, dem Gewicht. Das SIRUI Stativ besteht aus Aluminium und wiegt 1,5 kg. Das ist ein sehr guter Wert. Es mag sicherlich noch leichtere Stative geben, doch sollte man diese auch immer von der Ausstattung her vergleichen. In Punkto Größe macht sich das SIRUI-Stativ eher klein. Ganze 41 cm ist es im zusammengeklappten Zustand lang.
Die Haptik des Stativs ist sehr gut. Die abgedichteten Ring-Locks, von denen jedes Bein 3 Stück hat, lassen sich sehr gut bedienen. Die Beine lassen sich in 4 Sektionen auf bis zu 148 cm Gesamthöhe verlängern und durch die Gummifüße und die herausdrehbaren Metallspikes steht das Objektiv auf jedem Untergrund sehr sicher. Der Stabilisierungshaken und die beiden Kälteschutzgriffe runden das Gesamtbild ab.

Lieferumfang

Lieferumfang

Der Auf- und Abbau des Stativ geht schnell und ohne Fummelei. Kein Klemmen oder Verhaken und keine geklemmten Finger oder abgebrochene Fingernägel. Allein das ist schon ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu eher günstigen Stativen.

Stativbeine

Stativbeine

Doch noch ein weiteres Feature macht den Unterschied. Der Stativkopf, den es in unterschiedlichen Ausführungen gibt und den man zusätzlich zum Stativ bestellen muß, besitzt eine leichtgängige aber millimeter genau gearbeitete Wechselplatte für die Kamera und zusätzlich zahlreiche Nivellierlibellen. Ein Handwerker würde Wasserwaagen dazu sagen. Damit erst wird die exakte Ausrichtung der Kamera möglich.

Kugel-Stativkopf

Kugel-Stativkopf

Nivellierlibellen

Nivellierlibellen

Fazit
Das SIRUI ReiseDreibeinstativ T-2004X, das MeinFoto hier freundlicherweise zum Test zur Verfügung gestellt hat, kann man nur weiterempfehlen. Es ist sehr leicht, kompakt und sehr gut zu bedienen. Und die Kombination aus Stativ und Stativkopf macht den sehr guten Eindruck perfekt.

Da der Weihnachtseinkauf sicherlich schon gelaufen ist: Dieses Stativ kann man sich auch sehr gut zum Geburtstag schenken lassen.

Blog Marketing Dies ist eine von Hallimash vermittelte Kampagne

Die D7000, eine kompakte Hochleistungskamera aus dem Hause Nikon.

Jetzt ist die Zeit der Wunschzettel. Und wenn man wirklich an den Weihnachtsmann glaubt, dann sollten sich doch auch die feierlich niedergeschriebenen Wünsche auf jeden Fall erfüllen. Oder nicht?
Alle bisherigen Fotos hier im Blog sind mit einer Nikon D60 entstanden. Diese Spiegelreflexkamera kann man getrost als Einsteigermodell für den ambitionierten Hobbyfotograf bezeichnen. Einige Sparmaßnahmen, die seinerzeit in die Entwicklung der D60 eingeflossen sind, waren zwar Anlaß dafür, daß dieses Modell etwas in die Kritik der Nikon-Freaks geraten ist, trotzdem kann man auch mit der D60 faszinierende Aufnahmen machen.

Doch die D60 kam bereits Anfang 2006 auf den Markt und knapp 6 Jahre sind für technisch hochwertige Produkte eine lange Zeit. Auch bei Nikon ist die Entwicklung nicht stehen geblieben und so ist heute die D7000 die neue Nummer eins im Consumer Bereich.

Nikon D7000Die D7000 war der umjubelte Star der letztjährigen photokina. Eine Vielzahl an neuen Funktionen und Ausstattungsmerkmalen haben dafür gesorgt, daß diese Kamera in den Testberichten auf testbericht.de sehr gut abgeschnitten hat.

Das wichtigste Merkmal ist natürlich der CMOS-Sensor, der eine Auflösung von 16,1 Mio. Bildpunkten erreicht. Damit sind nun sogar Full-HD-Videoaufzeichnungen möglich, die noch dazu mit sehr guten Tonaufnahmen ergänzt werden können. Aber die wenigsten werden sich wohl eine D7000 zulegen, um damit Videos zu drehen. Für den echten Fotografen spielen da andere Werte eine Rolle. So z.B. der verbesserte Verschluss, der auf 150.000 Auslösungen ausgelegt ist, und das komplett neue Autofocussystem. Es ist durch seine 39 Meßfelder sehr schnell und äußerst präzise.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind das brilliante 7,5 cm-Farbdisplay, der Sucher mit 100% Bildabdeckung, die zwei Speicherkartenschächte, das neue Bedienkonzept der Wählschalter am kompakten Gehäuse und die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten.

Das Wichtigste jedoch bei einer Fotokamera sind nun einmal die Fotos selbst, die sich mit der Kamera schießen lassen. Und da erreicht die D7000 sehr gute Ergebnisse. Bildrauschen kennt diese Kamera praktisch nicht, die Farbneutralität ist sehr gut und die Auflösung liegt am oberen Rand.  Zusammen mit der kompakten Bauart macht das diese Kamera zum idealen Begleiter für den ambitionierten Hobbyfotografen und auch den Semi-Profi.
Die Gesamtleistung macht die Nikon D7000 zu einer überragenden SLR-Kamera, die so manche Konkurrenzkamera, wie bspw. die EOS 60D aus dem Hause Canon, alt aussehen läßt.

Doch auch so eine Digitalkamera hat einen negativen Punkt. Und das ist wie so häufig auch in diesem Fall der Preis. Mit den knapp 1.000 EUR, die die D7000 kostet, je nach Ausstattungspaket kann der Preis auch noch höher liegen, ist die Schmerzgrenze von vielen Hobbyfotografen leider überschritten. Von benötigter Zusatzausrüstung ganz zu schweigen.

Deshalb mein Aufruf an Nikon: Ich erkläre mich gern bereit, die D7000 einem von euch gesponserten endlosen Dauertest zu unterziehen!
Wenn ihr mir also zu Weihnachten etwas Gutes tun wollt, meinen Wunsch kennt ihr…

Erdbeben in Japan läßt Produktion von Digitalkameras einbrechen.

Das verherende Erdbeben vom 11. März 2011 hat nicht nur unzähliges menschliches Leid verursacht, es hat auch zur größten Atomkatastrophe des letzten Jahrzehnts und zu massiven wirtschaftlichen Beeinträchtigungen geführt. Es wird Jahrzehnte dauern, bis der Stand von vor dem 11.03.2011 einigermaßen wiederhergestellt sein wird. Die menschlichen Opfer dagegen werden gar nicht wiedergutzumachen sein und die atomare Verstrahlung infolge des SuperGAUs im AKW Fukushima wird das Land und die Welt noch die nächsten 10.000 Jahre beschäftigen.

Doch schon heute sind verhältnismäßig kleine Folgen, wenn man das Leid der Japaner dagegen hält, für uns alle bemerkbar. Eine Folge ist, daß die Verfügbarkeit von Digitalkameras merklich ab nimmt. Das wiedrum ist eine Folge der beeinträchtigten Produktion in Japan.
Die Produktionsstätten der japanischen Kamerahersteller wurden vom Erdbeben und dem anschließende Tsunami derart heftig getroffen, daß die Produktion von Digitalkameras um 30 Prozent zurückging. Wurden im April 2010 noch 11,39 Mio. Digicams hergestellt, so waren es im April 2011 nur noch 7,96 Mio. Die Fertigung von Kameras mit Wechselobjektiven ging dabei besonders stark zurück. Gegenüber dem Vorjahr wurden ca. 37 Prozent weniger hergestellt.
Der Gesamtumsatz der japanischen Kameraproduzenten, zu denen so namhafte Hersteller wie  Canon, Olympus, Ricoh, Panasonic, Konica und Nikon zählen, brach von 126,92 Mrd. Yen auf nur noch 74 Mrd. Yen zusammen. Ein bedrohliche Folge der Naturkatastrophe.

Auf den Weltmärkten werden deshalb die Digitalkameras knapp. Einige Modelle, wie verschiedene Nikon Coolpix S-Kameras, mußten bereits gänzlich vom Markt genommen werden. Und auch andere Hightech-Produkte, wie Handys, Notebooks und LCD-Monitore und Fernseher, werden zusehens knapp. Lieferengpässe werden sich auch für solche Produkte nicht vermeiden lassen.
Von einer schnelle Normalisierung der Produktions- und Lieferraten kann man im Moment nicht ausgehen. Wer also jetzt schon mal an Weihnachten denkt, in knapp 6 Monaten ist es wieder soweit, der sollte sich frühzeitig um die entsprechenden Geschenke kümmern.

Quelle: heise FOTO