Der Winter kommt

Der erste Schnee ist angekündigt. Noch genau 4 Wochen, dann ist Weihnachten bereits in vollem Gange. Und der Wetterbericht für die kommende Woche stimmt uns bereits auf die Festtage ein. Der erste Schnee soll sich deutschlandweit bis in die tiefen Lagen ausbreiten. Eine Kaltfront aus dem Norden macht den Wetterumschwung möglich. Zeit, die Winterreifen aufzuziehen. Ab spätestens Donnerstag soll es dann allerorten so aussehen: Der Kalender sieht den Winteranfang zwar erst für den 21. Dezember vor, dem Tag der Wintersonnenwende, an dem die Sonne den geringsten Mittagshochstand erreicht, doch für einen kleinen Vorgeschmack auf weiße Weihnachten soll der Schnee in den kommenden Tagen erst einmal reichen. Ob wir in diesem Jahr wirklich weiße Weihnachten mit tiefverschneiten Tannenbäumen bekommen, weiß zur Zeit noch niemand bzw. würde niemand ernsthaft behaupten. Alle Wettervorhersagen, die sich mit Weihnachten 2012 beschäftigen, sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.

Trübsal blasen

Die Stimmung passt sich dem Wetter an. Das Wetter hat erwiesenermaßen Einfluß auf die eigene Stimmung. Scheint über einen langen Zeitraum nicht die Sonne, dann kann es vorkommen, daß der Hormonhaushalt durcheinandner kommt und die Stimmung buchstäblich in den Keller geht. Der diesjährige Winter tut bisher alles dafür, daß genau das eintritt. Er ist kein richtiger Winter. Es gibt einfach keinen Schnee und keinen Frost, der meist für klare Luft und Sonnenschein sorgt. Was gibt es schöneres als durch eine frisch verschneite Landschaft bei strahlenem Sonnenschein zu spazieren? Stattdessen bietet sich in der Natur derzeit ein Bild grau in grau. Nasskalte Temperaturen sorgen dafür, daß man nicht mal einen Wulff vor die Tür jagen würde. Aber noch ist der Winter lange nicht zu Ende. Noch kann sich alles zum Guten wenden, noch kann der Schnee kommen. Alle Käufer von teuren Winterreifen warten darauf, sonst war diese Investition nur für die … Weiterlesen

November-Stimmung

Heute ist Totensonntag. Das Wetter passt sich der Stimmung an. Dichter Nebel lässt der Sonne keine Chance und die Temperaturen sind alles andere als angenehm. Nasse Kälte zieht in alle Poren. Und in der Natur herrscht eine gespenstische Stille. Dabei sollte man nicht nur Trübsal blasen; auch und gerade, wenn man der Toten gedenkt. Viel lieber sollte man sich auch an die schönen Zeiten mit den Verstorbenen erinnern und vielleicht einem kleinen Lächeln die Möglichkeit geben, sich im Gesicht breit zu machen. Ab morgen bricht dann der alljährliche Weihnachtsrummel wieder los. Stille wird zum Luxusgut. Dann beginnt der Stress des Geschenkebesorgens und der vielen Termine, die noch ganz dringend und unbedingt vor dem Fest eingehalten werden müssen. Bis man endlich unterm Weihnachtsbaum sitzt und viel zu erschöpft ist für besinnliche Feiertage.

Der längste Tag

Jetzt an später denken. Heute ist der 24. Juni. Der Sommer hat vor 3 Tagen ganz offiziell begonnen und wohl jeder ist schon mit seinen Gedanken beim bevorstehenden Urlaub. Zumindest alljene, die auch einen Job haben und für diesen angemessen und ausreichend entlohnt werden. Sommer, Sonne, Strand und Palmen – so sieht er für viele aus, der perfekte Urlaub. Und in genau 6 Monaten ist Heiligeabend und wir sitzen schon wieder untern Weihnachtsbaum. Deshalb schon mal an die Geschenke denken. Oder der Verwandschaft endlich klar machen, daß der Wahnsinn mit den Geschenken ein Ende haben muß. Dann sieht’s draußen wieder so aus. Brrrh, Schnee und Eis und Kälte. Dann lieber die für nächste Woche angekündigten 33 °C  aushalten und im Bikini oder gleich ganz nackt vor uns hin schwitzen.

Jahreszeiten: Zugabe Rauhreif

Zugabe zum Projekt Jahreszeiten Das Projekt Jahreszeiten ist mit den Bildern zum Frühling, Sommer, Herbst und Winter eigentlich komplett, doch bei diesem Anblick muß man einfach noch eine Zugabe machen. Die ganze Welt ist mit einer dicken, hell weiß leuchtenden Schicht Rauhreif überzogen:

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