Welche Kamera sollte man mit in den Urlaub nehmen?

Fotografieren in den schönsten Wochen des Jahres.

Pünktlich zum Jahresanfang geht der Streß in vielen Firmen gleich wieder los, denn die alljährlichen “Urlaubsverteilungskämpfe” unter den Kollegen stehen an. In der Abteilung muß abgesprochen werden, wer, wann und wie lange im neuen Jahr Urlaub nehmen darf, wer von wem die Arbeit übernehmen kann und welcher Ersatz für etwaige Krankheitsausfälle zur Verfügung stehen könnte. Da werden gleich zu Jahresbeginn wieder die Ellenbogen ausgefahren, denn natürlich will jeder die vermeintlich “besten Wochen” für sich reklamieren.

Was die “besten Wochen” sind, ist zum großen Teil auch von den gerade in diesen Tagen bei allen gängigen Reiseveranstaltern angepriesenen Frühbucher-Rabatten und den Schulferien der Kinder abhängig. Nutzt man diese geschikt aus, läßt sich oftmals viel Geld sparen.
Die Auswahl der richtigen Fluggesellschaft und der günstigsten Reiseagentur, hier Flüge Air Berlin mit Bravofly, ist äußerst wichtig. Auch das Ausweichen auf Flughäfen im benachbarten Bundesland, in dem zum geplanten Abflugdatum noch keine Schulferien sind, kann dazu beitragen, daß der Jahresurlaub mit der ganzen Familie nicht zur finanziellen Belastung wird.

Fotografieren im Urlaub

Sollte es so gelingen, seine Wünsche durchzusetzen und somit einiges an Geld für den Urlaub zu sparen, sollte man ruhig einmal darüber nachdenken, das gesparte Geld für eine neue Fotokamera-Ausrüstung auszugeben. Zwar hat heutzutage jeder sein Smartphone dabei, mit dem man, die richtige Foto-App vorausgesetzt, durchaus gelungene Fotos machen kann, doch oftmals sind die technischen Möglichkeiten eines Smartphone äußerst begrenzt. Gerade unter schwierigen Bedingungen, etwa bei schwachem Licht, kommen die kleinen Kraftpakete aus der Hosentasche schnell an ihre Grenzen.

Im Urlaub Palmen fotografieren

Im Urlaub Palmen fotografieren

Es muß also eine richtige Fotokamera her, will man die schönsten Wochen des Jahres möglichst gut festhalten. Eine kompakte oder eine digitale Spiegelreflexkamera sollte es schon sein. Die Fotos, die damit entstehen, sind nicht nur optisch besser, sie können später auch für allerlei Fotoprodukte, etwa Fotobücher oder Kalender, bestens verwendet werden.

Kameraausrüstung für den Urlaub

Doch welche Kamera soll man mit auf die Reise mitnehmen? Das kommt auf den Einzelfall an, würde jeder Anwalt sagen, und das stimmt auch fürs Fotografieren. Will man nur ein paar Schnappschüsse aus dem Urlaub auf Facebook oder Instagram posten, reicht das Smartphone sicherlich aus. Will man aber Fotos für die Ewigkeit, benötigt man schon eine bessere Fotoausrüstung.

Es gilt also ganz genau vor der Reise abzuwägen, welche Art Fotos im Urlaub machen will. Daraufhin entscheidet sich auch die Auswahl der passenden Kamera.

Merkmale der verschiedenen Kameratypen:

Smartphone:

  • bereits vorhanden, keine weiteren Kosten
  • kein zusätzliches Gewicht
  • nur für Schnappschüsse geeignet
  • Bildsensor und -prozessor, Blitz und Zoom meist nur unzureichend
  • Fotoergebnis abhängig von der App
  • Posten und Teilen der Fotos leicht möglich

Kompaktkamera:

  • klein, leicht
  • günstiger Anschaffungspreis
  • Bildsensor und -prozessor, Blitz und Zoom meist nur unzureichend
  • Fotografische Möglichkeiten beschränkt
  • Abgrenzung zum Smartphone meist nur gering

Digitale Spiegelreflexkamera (DSLR):

  • teuer in der Anschaffung
  • zusätzliches Gewicht durch Kamera und Zubehör
  • sehr gute technische Ausstattung bei Bildsensor und -prozessor
  • integrierter und externer Blitz
  • optischer Zoom
  • wechselbare Objektive
  • viele fotografische Möglichkeiten
  • Automatische Modi, dadurch auch für Einsteiger geeignet
  • auch für Videos geeignet

Spiegellose Kamera (DSLM):

  • spiegellos, dadurch kompakt und handlich
  • günstiger als eine DSLR
  • technische Ausstattung durchaus vergleichbar mit DSLR
  • je größer der Bildsensor, desto bessere Bilder aber auch desto teurer
  • wechselbare Objektive, optischer Zoom
  • viele fotografische Möglichkeiten
  • verschiedene Modi
  • auch für Videos geeignet

Fazit

Wenn man die Vor- und Nachteile der einzelnen Kameratypen gegeneinander abwägt, dann muß man fast schon zur spiegellosen Kamera raten. Diese sind kompakt und stehen den Spiegelreflexkameras kaum noch nach. Viele Profifotografen greifen deshalb inzwischen auch gern mal zu einer DSLM. Darüber hinaus sind die Spiegellosen auch noch günstiger in der Anschaffung.

Wenn man jetzt noch daran denkt, seine Kamera im Urlaub immer zu schützen und sie nicht aus den Augen zu lassen, oder eine entsprechende Versicherung abzuschließen, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen mit den tollen Fotos der schönsten Wochen des Jahres.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bin total von den Smartphone-Kamerasa überzeugt.
    Also zumindest wenn es sich um ein besseres Modell handelt.
    Ich hab mir erst das iPhone 5s geholt und bin total hin und weg. Die Bildqualität ist echt klasse – ihr müsst einfach mal auf Youtube nach “Kamera Tests” oder so suchen. Und wie du schon geschrieben hast: Das Smartphone hat man halt immer dabei. Mit den Mikro-SD Karten oder falls man den Laptop mithat, sollte der Speicherplatz auch dicke im Urlaub ausreichen.

    Also ich kann das iPhone dahingehend nur empfehlen (die Audioqualität ist auch echt gut – also falls man im Urlaub irgendwelche Vlogs oder so drehen möchte)

  2. Ich kann mich persönlich nie entscheiden, welche Kamera ich mit in den Urlaub nehmen soll, denn ich besitze mehrere Exemplare. Alle sind in verschiedenen Einsatzgebieten besser.. Aber meistens entscheide ich mich für meine Nikon. Außerdem muss ich anmerken, dass Sie einen sehr schönen Blog führen. Weiter so!

    LG Georg

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