Hamburg: Beatles-Platz

Im Hamburg nahm die Karriere der Beatles ihren Anfang.

Dieser Tage wäre John Lennon 70 Jahre alt geworden. Wäre, wenn nicht ein Geistesgestörter ihn am 8. Dezember 1980 vor seinem Wohnhaus, dem Dakota-Building in New York, erschossen hätte. Ein großer Künstler und Friedenskämpfer wurde sinnlos ausgelöscht.

Anzeige

Anfänge in Hamburg

Im Hamburg nahm die Karriere 1960 ihren Anfang. Hier traten die Beatles* auf der „Großen Freiheit“ auf, für einen Hungerlohn. Doch diese Erfahrungen sollten sie prägen.

Lange Zeit blieb das Andenken an die Anfänge der „Pilzköpfe“ weitgehend im Verborgenen. Nur eine kleine Tafel im Eingang zum einstigen Star-Club erinnerte an das Geschehene. Und nur echte Fans wußten um den geschichtsträchtigen Ort.

Erst im Jahr 2008 sollte auf Betreiben eines privaten Radiosenders und nach etlichen Verzögerungen ein Platz den Namen „Beatles-Platz“ erhalten und so an die Hamburger Ursprünge der Weltkarriere der vier Liverpooler Jungs erinnern. Den Musikern ist ein Platz an der „Reeperbahn*“ direkt am Eingang zur „Großen Freiheit“ gewidmet. Jener Straße, die heute weniger mit guter Musik als mit Live-Sexshows und Tabledance in Verbindung gebracht wird. Das war zu Zeiten der Beatles auch nicht viel anders. Die ersten Auftritte machten sie schließlich in einem Stripclub.

Große Freiheit auf der Reeperbahn

Große Freiheit auf der Reeperbahn

Beatles-Platz

Auf dem kreisrunden „Beatles-Platz“ stehen fünf Metallskulpturen, die die Silhouetten der Beatles darstellen sollen. Fünf Skulpturen, fünf Beatles? Ja, am Anfang gehörte auch noch Stuart Sutcliffe zur Band, der 1962 auf tragische Weise in Hamburg verstarb.

Und auch die Figur des Drummers läßt Fragen offen. Um wen handelt sich es, Ringo Starr oder Pete Best? Best saß zur Hamburger Zeit der Beatles am Schlagzeug, Starr stieß erst später zur Band.

Die Silhouetten der Beatles

Die Silhouetten der Beatles

Der fünfte Beatle steht etwas abseits

Der fünfte Beatle steht etwas abseits

Der Platz und damit die Erinnerungen an die Anfänge der Beatles in Deutschland war lange überfällig.

Nun sollte sich allerdings die Stadt ein wenig mehr um das Drumherum kümmern. Da sieht es zum Teil sehr schmuddelig aus und das ist kein Aushängeschild für das „Tor zur Welt“.

Beatles-Songs auf iTunes

Update (16.11.2010): Apple iTunes* hat seit heute alle Beatles Songs im Angebot und hat vorher ein riesiges Geheimnis darum gemacht.
Die meisten Apple-Jünger hatten jedoch statt der Beatles Hits auf das neue Apple iOS 4.2 gehofft und sind nun mal wieder enttäuscht von Steve Jobs.
Dabei ist die Beatles Nachricht schon ein absolutes Novum, denn bisher war es legal nicht möglich, die Songs von Lennon, McCartney, Harrison und Starr downzuloaden.

Wer sich die Musik der Beatles in seinen Räumen zu Hause möglichst komfortabel und unkompliziert anhören möchte, dem seien die neuartigen Netzwerkplayer (erhältlich unter http://www.sg-akustik.de/shop/Netzwerkplayer) empfohlen.

Anzeige



Teile diesen Artikel mit anderen: