Fotos mit dem Smartphone machen

Das Smartphone als Fotokamera für unterwegs.

Fotos sind immer eine gute Erinnerung an bestimmte Begebenheiten, wie zum Beispiel Reisen, Feste, besondere private Momente, Hochzeiten, etc. Doch nicht immer hat man eine richtige Fotokamera zur Hand. So greifen viele auch gerne in die Hosentasche zum Smartphone und versuchen damit das Beste aus der Situation zu machen.

Moderne Smartphones bieten seinem Nutzer ja auch viele Möglichkeiten. Den richtigen Mobilfunktarif mit ausreichendem Internetpaket wie von Simyo vorausgesetzt, lassen sich die mit dem Handy geschossenen Fotos ganz leicht in soziale Netze, wie Facebook, Instagram oder Twitter, laden und freigeben, in der Cloud speichern oder per Mail an Freunde versenden. Da können die allermeisten Digitalkameras nicht mithalten.

Dennoch ist hinterher die Enttäuschung oftmals groß, wenn man wichtige Ereignisse mit seinem Smartphone zwar bildlich festgehalten und geteilt hat, das Foto auf dem großen Computermonitor zu Hause aber fast unkenntlich und unscharf  wirkt. Um das zu vermeiden, sollten ein paar Tipps beachtet werden.

Das Smartphone als Fotokamera

Das Smartphone als Fotokamera

So gelingen mit jedem herkömmlichen Smartphone gute Bilder.

Zunächst muß jedem Hobbyfotografen klar sein, daß bestimmte Motive mit einem Smartphone unmöglich gut zu schießen sind. Vergeblich versucht man hier, gute Bilder herauszuholen. Dazu gehören: sehr schlecht beleuchtete Räume oder Dämmerungslicht sowie stark herangezoomte und sich schnell bewegende Objekte, wie Tiere. Um solche Fotos gut zu machen, kommt man um den Einsatz einer digitalen Fotokamera nicht herum.

ISO-Wert
Aber auch hierfür gibt es eine Lösung: Viele Smartphones haben verschiedene Funktionen, die bei schlechtem Licht ein relativ gutes Foto schießen können. Auf jeden Fall sollte man hier die verschiedenen Funktionen ausprobieren, nur man selbst kann dann darüber entscheiden, ob einem das Bild gefällt oder nicht. Die ISO-Funktion ist ein wichtiger Faktor, der für die Helligkeit im Bild verantwortlich ist. Bei Nachtaufnahmen oder Aufnahmen mit wenig Licht sollte also immer ein ISO-Wert zwischen 100 und 200 eingestellt werden. Nur dann erreicht man hochwertige Bilder.

Sollten Bilder einen rauschenden Effekt haben, so sollte beachtet werden, daß der ISO – Wert auf keinen Fall auf „automatisch“ gestellt werden sollte. Zwar ist ein Smartphone kein Fotoapparat, so ist es trotzdem wichtig sich einen Ständer zu besorgen, denn verrutschte und unscharfe Bilder, die durch zitternde Hände hervorgebracht werden, sind nicht nur lästig, sie verbrauchen auch viel Zeit.

Bildstabilisator
Gegen verrutschte Bilder hilft der Bildstabilisator. Dieser ist in manchen Smartphones mit eingebaut. Er funktioniert dann wie bei Kameras oder Wechselobjektiven. Sollte einmal die Bildstimmung nicht stimmen, so ist es immer sehr ratsam die verschiedenen Vorgaben des Szenen-Modus auszuprobieren: Landschaft, Porträt, u. A.

Kontrast
Für bessere Bilder in hell beleuchteten Räumen oder in der direkten Sonne, sollten folgende Punkte beachtet werden: Zum einen sollten harte Kontraste vermieden werden. Auf keinen Fall darf in die Sonne bzw. die Lichtquelle fotografiert werden. Die Szenen-Modi können auch hier weiterhelfen, um möglichst natürliche Farben zu erhalten. Gleichzeitig sollten viel zu kleine Motive vermieden werden, da diese im Endeffekt nicht mehr deutlich auf dem Foto zu sehen sein werden. Sollte man kleinere Motive aufnehmen wollen, so sollte hierbei das Weitwinkelobjektiv zum Einsatz kommen.

Apps
Es muß jedem klar sein, daß viele Motive und gewünschte Effekte mit einem Smartphone nicht immer optimal erreicht werden können. Es gibt es jedoch einige Apps, die das Fotografieren mit dem Smartphone erleichtern oder bei der Bildbearbeitung helfen. Die Nutzung solcher Apps können als Stütze für bessere Bilder dienen. Allerdings sollte man es nicht übertreiben, sonst sehen die Fotos am Ende völlig künstlich aus.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Bilderrampe!
    Mittlerweile sind die kleinen (oder besser gesagt wieder größer werdenden) Dinger ja der Reisepass des digitalen Ichs geworden. Mittlerweile gibts nun auch schon Workshops für Handyfotografie. Spannend an der Handyfotografie ist ja auch, dass die kleinen Dinger über ein Weitwinkelobjektiv verfügen und sich das mittlerweile auf die Sichtweise bei „normal“ aufgenommenen Fotos auswirkt. Wir fangen an die dabei entstehenden Verzerrungen als schön wahrzunehmen (damals noch ein No go). 🙂

    Ich selbst bearbeite meine mit Handy aufgenommenen Bilder immer nach. Sieht ja auch schöner aus. Dabei nutze ich beispielsweise den Editor von Instagram, Snapseed und LightRoom mobile.
    Letzteres ist (zwar kostenpflichtig da es sich um ein Adobe Abo handelt aber) echt praktisch, denn wenn mir unterwegs noch eine Idee kommt kann ich diese bei meinen DSLR Cam aufgenommenen Fotos praktisch, schnell und vor allem unterwegs (Zug, Bus, etc.) weiter bearbeiten.

    Cheers, Mika