Hover Camera

Die Selfie Drohne, die einem automatisch folgt.

Die Hover Camera vom Hersteller Zero Zero Robotics sieht aus wie eine fliegende Festplatte mit Drahtgehäuse, ganz so wie man solche Teile vom HDD-Rack seines Servers kennt.

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Hover Camera

Doch die Hover Camera kann fliegen wie eine Drohne*. Sie sieht zwar im ersten Moment nicht danach so aus, daß sie fliegen könnte, aber sie kann es und das nicht schlechter als jede andere Drohne. Eine Hummel kann laut einiger Experten aufgrund physikalischer Gesetze schließlich auch nicht fliegen – und tut es trotzdem.

Hover Camera | © Zero Zero Robotics

Hover Camera | © Zero Zero Robotics

Die Hover Camera* klappt man auf, schaltet sie an und wirft sie in die Luft. Schon schwebt sie mit ihren 4 Rotoren in der Luft und bleibt automatisch in der Nähe ihres Besitzers. Die kleine Drohne wiegt nur 240 Gramm und verfügt über eine Kamera mit einer Auflösung von 13 Millionen Pixel.

Selfies

Sie ist in der Lage, Gesichter zu erkennen. Dabei helfen ihr der eingebaute Bildstabilisator und die Software-Algorithmen. Deshalb folgt sie ihrem Besitzer wie ein Schoßhündchen.

Die Hover Kamera steigt nicht in hohe Höhen auf, sondern folgt ohne GPS-Nutzung sondern nur mithilfe der Gesichtserkennung und einem eingebauten Sonar ihrem „Herrchen“ auf Schritt und Tritt. Eine zweite Kamera an der Unterseite der Drohne hält den Abstand zum Boden ein.

Die Steuerung der Kamera bzw. die Polung auf das „Herrschen“ erfogt per Smartphone App.

Ein Traum für alle Video-Blogger, auch Vlogger genannt, die auf den einschlägigen Portalen, wie YouTube und Co. ihre Videos platzieren. Damit könnte das lästige Vor-sich-her-Tragen der Videokamera entfallen. Die Hover Camera bleibt ja immer an der Seite und filmt das Geschehen. Endlich hätten auch Vlogger wieder zwei Arme zur Verfügung 😉

Wie die Hover Camera in der Realität funktionieren soll und wie die Kamera entwickelt wurde, zeigt das Produktvideo des Herstellers:

Kosten

Noch befindet sich die Hover Camera in der Erprobungsphase. Doch schon bald könnte sie die Marktreife erlangen. Auch der endgültige Preis steht heute noch nicht fest. Man schätzt im Moment die Anschaffungskosten für Kunden auf ca. 600 Dollar. Das wäre für eine professionelle Videokamera, wie Vlogger sie tagtäglich benutzen, gar nicht so teuer.

Man darf gespannt sein, wann die ersten Nutzer durch die Innenstädte laufen und dabei von einer selbstfliegenden Kamera verfolgt werden. Statt Selfiestick* gibt es dann vielleicht bald Hover-Fangnetze 😉

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