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Archiv für Juni, 2010

… Kleine.

Esel

Esel

Aber lass dich nicht hypnotisieren.

Ziegenblick

Ziegenblick

Nein, das ist nicht Frau Merkel, die uns ihr Sparpaket, bei dem vorallem Hartz4-Empfänger und Bezieher kleiner Einkommen für die Zockereien der Banken bluten sollen, als sozial verkaufen will. Dafür ist dieser Blick zu unschuldig.

Der längste Tag war gestern. Der Sommer hat begonnen.

Allerdings nur im Kalender. Die Temperaturen lassen vielerorts noch zu wünschen übrig.

Nebel statt Sonne

Nebel statt Sonne

Am kommenden Wochenende sollen aber endlich Temperaturen jenseits der 20°C angetestet werden. Dafür dann vielleicht mit Regen.
Dabei ist es doch so einfach. So muß ein Sommerhimmel aussehen:

Blauer Himmel

Blauer Himmel

Wer mal in einer wahren Bilderflut untergehen möchte, der sollte sich die Bilder ansehen, die ständig auf TwicPic hochgeladen werden. Praktisch im Sekundentakt werden irgendwo auf der Welt Fotos geschossen, gern per Handy oder Smartphone, und online gestellt.

Doch die Suche auf TwitPic selbst ist etwas umständlich. Um das zu vereinfachen, gibt es den Dienst PicFog. Dort kann man sich auf einer ständig aktualisierten Seite die Miniaturansichten der gerade bei TwitPic hochgeladenen Bilder ansehen.
Und das ist eine wahre Bilderflut:

PicFog Homepage

PicFog Homepage

Mit einem Mouseover über die Miniaturansichten erhält man weitere Informationen zu dem jeweiligen Bild und mit einem Klick bekommt man die Originalansicht in voller Auflösung zu sehen.
Eine weiteres Feature ist die Suchfunktion mit der man alle bei TwitPic hinterlegten Bilder gezielt durchsuchen kann, nach Schlagwörtern, Orten oder Usern.

Die meisten Bilder sind zwar eher als Schnappschüsse einzuordnen (von nackten Tatsachen wird man im Gegensatz zu anderen Diensten wie bspw. Chatroulette und Co. aber weitgehend verschont), stammen diese doch zumeist von Handys mit den technisch bedingten Einschränkungen, doch als Zeitvertreib oder Ideengeber für eigene Bilder taugen sie auf alle Fälle.
Allerdings auch als Zeitvernichtungsmaschine. Will man in der Bilderflut nicht untergehen, muß man irgendwann auch mal fähig sein, den Schließen-Button des Browsers zu finden.

Sie haben Post!

Diesmal jedoch keine schnellvergängliche E-Mail, die nach dem Lesen herzlos in den elektronischen Papierkorb wandert. Nein diesmal ist richtige, echte Post zum Anfassen gemeint: Postkarten aus Papier.

Postkarten bzw. Ansichtskarten gehörten früher zu festen Bestandteil eines jeden Urlaubs. Die Lieben zu hause sollten schließlich wissen, wo man sich gerade auf dem Erdball herumtreibt. Und mit den schönen Fotos, die natürlich immer nur die schönsten Ecken des Urlaubsgebietes zeigten, wollte man die Daheimgebliebenen immer auch ein wenig neidisch machen.
Mit Internet, E-Mail und Videokonferenz ist die Postkarte hauptsächlich aufgrund ihrer extrem langen Zustellzeit ein bisschen in Vergessenheit geraten. Was die Informationsgeschwindigkeit angeht, völlig zu recht. Was das Erlebnis angeht, vielleicht ein wenig übereilt, denn viele Postkarten sind kleine fotografische Kunstwerke und eignen sich deshalb auch zum Sammeln. Und wer würde sich nicht über eine Foto-Postkarte aus Neuseeland oder von Hawaii freuen und sich diese an die Wand hängen?

Doch wie bekommt man solche schönen Postkarten aus aller Welt, wenn man niemanden kennt, der dort hinfährt und einem von dort schreibt?

Dafür gibt es den Service postcrossing. Dort treffen sich Postkartenfans aus aller Welt zum Tausch der begehrten Objekte. Einfach registrieren und seine eigene Postanschrift hinterlegen. Der Server von postcrossing ermittelt dann fünf zufällige Adressen von anderen Teilnehmern, die quer über den kompletten Globus verteilt sind. An diese fünf Adressen schickt man dann jeweils eine schöne Postkarte aus seiner Heimat.
Die Postkarten müssen mit einem speziellem Code versehen werden, die der Empfänger nach Erhalt der Karte wieder bei postcrossing einbuchen muß. Pro eingebuchtem Code gibt postcrossing dann die eigene Postadresse an einen anderen Teilnehmer heraus und man erhält selbst eine Postkarte von irgendwoher, die wiederum einen Code enthält, den man eingeben muß und für den man eine neue Adresse erhält. So schließt sich der Kreis.
Aus welchem Teil der Erde die Karten kommen, die einem den Briefkasten füllen, ist rein zufällig und macht die Sache um so spannender. Mit etwas Glück bekommt man vielleicht eine Postkarte aus Südafrika, frisch von der Fußball-Weltmeisterschaft.

Homepage von Postcrossing

Homepage von Postcrossing

Der Service von postcrossing ansich ist gratis. Kosten entstehen nur durch das Porto für die Postkarten, die man selbst verschickt.
Einen negativen Punkt sollte man allerdings beachten. Man streut seine Postanschrift völlig wahllos über den kompletten Erdball. Mit Datenschutz hat das wenig zu tun. Ob man so allerdings eine SPAM-Flut wie bei einer bekanntgewordenen E-Mail-Adresse auslöst, darf ernsthaft bezweifelt werden. Der Aufwand ist selbst den Millionengewinn-Versprechern aus Asien oder Afrika zu hoch.

In Deutschland machen schon rund 12.000 Teilnehmer bei postcrossing mit. Mehr als 4 Mio. Postkarten wurden bereits auf die Reise geschickt. Und es werden täglich mehr.