Rindvieh

Auch Rindviecher oder schlicht Rind genannt. Rindviecher sind weltweit verbreitet. In praktisch allen Ländern der Erde gibt es sie. Wenn jemand dabei an die gegenwärtigen Koalitionsgespräche von SPD, CDU und CSU in Berlin denken muß, dann doch bestimmt nur, weil er die aktiv Handelnden zum Fressen gern hat. Denn er tut den Tieren kein Gefallen, wenn er sie für minderbemittelt hält. Rinder sind alles, nur nicht dumm. Schon deutsche klassische Philologe Friedrich Nietzsche meinte: Das Himmelreich ist bei den Kühen. Deren Schlüssel zum Glück? Fressen und wiederkäuen, immer wieder. Und dazwischen ausruhen. Wie kann man da nur an Politik denken?

Kühe auf der Weide

Endlich sind die Weiden wieder grün. Auch die Tiere sehnen sich den Frühling herbei. Dann heißt es endlich wieder frisches Gras und Grün. Und endlich wieder den ganzen Tag nach draußen auf die Weide. Allerdings nur, wenn der Bauer seine Tiere liebt und sie dementsprechend hält. Industrielle Tierproduktion verzichtet zunehmend darauf, die Tiere auf die Weide zu lassen. Dann stehen die Kühe ihr ganzes Leben im sogenannten Offenstall, dürfen aber nicht frei auf der Weide herumlaufen. Mit artgerechter Tierhaltung hat das nicht mehr viel zu tun. Diese Rinder haben es da eindeutig besser getroffen. Wer die Haltung in den Offenställen nicht unterstützen will, sollte ganz einfach beim Fleisch- und Milchkauf darauf achten, woher die Produkte stammen. Und wie dieser Bauer seine Tiere behandelt. Im Idealfall kauft man direkt im Hofladen auf dem Bauernhof. Das Superschnäppchen Hackfleisch für 2,99 EUR wird da allerdings nicht bekommen. Räumliche Nähe zum Erzeuger und eigene … Weiterlesen

Eisbär Knut im Museum

Der präparierte Eisbär ist im Berliner Naturkundemuseum zu sehen. Im März 2011 starb überraschend der Liebling der Zoo-Besucher aus Berlin und aller Welt. Eisbär Knut ertrank im Wasser des Eisbären-Geheges im Zoo Berlin. Aufgrund einer unentdeckten Hirnerkrankung brach Knut am 19. März 2011 plötzlich zusammen und fiel ins Wasser. Niemand konnte ihm in der Situation helfen, so daß Knut verstarb. Er folgte damit seinem ebenfalls viel zu früh verstorbenen Ziehvater Thomas Dörflein. Offenbar lag so etwas wie ein Fluch auf den beiden. Die Berliner waren geschockt. Was als rührende Geschichte von einem kleinen Eisbären und seinem Pfleger, der sich Tag und Nacht um dessen Aufzucht kümmerte, begann und sich zur Knut-Mania mit Besucher-Massen und Knut-Show am Eisbären-Gehege entwickelte, endete abrupt und tragisch. Die Idee, Knut auszustopfen und im Museum auszustellen, löste bei den Fans nur blankes Entsetzen aus. Nun kann man den präparierten Knut im Naturkundemuseum Berlin (Invalidenstraße 43) bewundern. … Weiterlesen

Tiger im Zoo

Gehören wilde Tiere, wie Tiger, Löwen oder Panther in einen Tierpark? Der tödliche Unfall im Kölner Zoo, der am Wochenende einer Pflegerin das Leben gekostet hat, ist ein Anlass, um einmal innezuhalten und den Sinn der Zoologischen Gärten in Frage zu stellen. Sind Tierparks wirklich dafür geeignet, um darin Großkatzen zu halten? Ist das Risiko, das von solchen gefährlichen Fleischfressern ausgeht, nicht viel zu groß? Wird in einem Zoo wirklich dem Artenschutz und -erhalt gedient oder geht es hauptsächlich um Geld? Fragen über Fragen, über die es sich zu diskutieren lohnt und die jetzt dringend auf die Tagesordnung gehören. Ein Tiger lebt in der freien Natur als Einzelgänger. Sein Revier kann bis zu 300 Quadratkilometer umfassen. An einem Tag streift ein Tiger locker 25 km umher. In Ausnahmefällen schon mal bis zu 100 Kilometer. Er kann super schwimmen und sehr schnell laufen. Seine Beute erlegt er selbst. Im Zoo ist … Weiterlesen

Ponyhof

Das Leben ist kein Ponyhof. Manchmal aber schon, wie man an diesen Bildern sehen kann. Sonnenschein, Tiere, Idylle pur. Kein Wölkchen trübt die Szene, auch nicht im übertragenden Sinne. Wer also mal später, wenn man auf Rente ist und endlich das Leben genießen kann, was man aber doch nicht kann, weil zwar das Geld da wäre aber die Gesundheit nicht mitspielt, einen Ponyhof gründen möchte, der sollte ihn „Das Leben“ nennen.