Möwen auf Borkum

Urlaub zwischendurch. Die Nordseeinsel Borkum bietet sich für Fernwehgeplagte an, die sich nicht die Zeit für einen großen Jahresurlaub von mehreren Wochen nehmen wollen oder können. Oder für die kleine Alltagsflucht zwischendurch. Wenn man denn weit genug im Norden wohnt, sonst kann sich die Anreise schon mal in die Länge ziehen und der Kurztrip ins Hochseeklima macht keinen rechten Sinn mehr. Ist man erst mal da und hat Fähre und Borkumer Kleinbahn hinter sich gelassen, kann die Entspannung endlich beginnen. Stete Begleiter bei den Streifzügen über die Insel sind die Möwen. Immer auf der Suche nach Futter haben sie ihre Scheu vor den Menschen längst abgelegt und tummeln sich nicht nur am Strand, sondern auch auf der Promenade oder in der Einkaufsstraße. Der Schrei der Möwen ist der allgegenwärtige, ganz natürliche Sommerhit. Das sind perfekte Ferien.

Tschüß Eisbär Knut.

Knut, der weltbekannte Eisbär aus dem Berliner Zoo, ist gestern gestorben. Plötzlich und total unerwartet. Für viele Berliner noch immer kaum zu fassen. Eisbär Knut, ihr Stadt-Maskottchen und Aushängeschild, das in den letzten Jahren ihr Herz erobert und auch für viele Besucher gesorgt hat, ist nicht mehr. Die Fangemeinde, die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus geht, trauert um ihren Liebling. Hier einige Bilder aus dem kurzen Leben von Eisbär Knut: Die Knut-Story wäre unvorstellbar gewesen ohne seinen Ziehvater Thomas Dörflein. Dörflein zog Knut mit der Flasche auf und war soetwas wie Elternersatz für das Eisbärbaby. Um so dragischer, daß auch Dörflein vor 2 Jahren plötzlich und erwartet verstarb. Und auch der Sprecher der Knut-Show, Reimon Opitz, ist im letzten Jahr verstorben, ebenso plötzlich und ohne Vorzeichen. Abergläubische Menschen könnten hier leicht eine schicksalhafte Verbindung oder gar einen Fluch sehen. Manchmal trifft es eben einfach nur auffallend häufig die Falschen. … Weiterlesen

Der Blick des Tigers

Wer beobachtet hier wen? Und wer wird durch den Käfig geschützt? Der Tiger ist heute in goßen Teilen seiner ehemaligen Verbreitungsgebiete ausgestorben. Der Mensch lies nur rund 3.200 freilebende Tiere übrig. Und auch die sind gefährdet.