Aufbau Ost III

Dieser Kiosk hat den Sprung in die Marktwirtschaft nicht überlebt. Früher war ein einziger Kiosk oft für einen sehr langen Strandabschnitt „zuständig“. Über mangelnde Kundschaft brauchte sich der Kiosk-Betreiber also nicht beklagen. Lange Schlangen oder Selbstverpflegung zwischen diesen beiden Optionen mußte sich der Ostsee-Urlauber entscheiden. Mit der Wende fiel auch dieses Monopol und das Sterben begann. Diese Kiosk-Überreste können ein Lied davon singen. Da konnte auch der „Kreml“ nichts mehr retten.

Aufbau Ost II

Trotz des Solidarpaktes, der übrigens immer gern mit dem Solizuschlag verwechselt wird, sieht es in manchen Gegenden im Osten der Bundesrepublik Deutschand noch immer oder schon wieder trostlos aus. Von wirtschaftlichem Aufschwung keine Spur. Hätte Mecklenburg-Vorpommern nicht den Tourismus, dann wäre das Land bereits erledigt, entvölkert, der Natur überlassen.

Aufbau Ost

So sehen einige Gebäude im Osten unserer Republik noch immer aus. Schuld daran sind oft ungeklärte Eigentumsverhältnisse, die wiederum durch den völlig unzulänglichen Einigungsvertag zustande kamen. Eine der vielen Hinterlassenschaften des Wolfgang Schäuble, der uns jetzt wieder in die Taschen greifen darf – als Finanzminister.