Google Doodle für Eiji Tsuburaya

Der Godzilla – Erfinder wird heute durch Google geehrt. Bereits 1954 lief der allererste Godzilla Film in den Kinos auf den japanischen Inseln. Eiji Tsuburaya war daran maßgeblich beteiligt, war er es doch, der sich die Kostüme und Spezialeffekte für diesen Blockbuster erdachte. Auf die Idee, eines Tages selbst einen Monsterfilm zu drehen, brachte ihn ein Kino-Besuch. Damals wurde der legendäre „King Kong“ gezeigt. Das beeindruckte Tsuburaya so sehr, daß er selbst unbedingt etwas ähnliches erschaffen wollte. 1954 war es dann so weit. Zusammen mit Ishiro Honda drehte er den ersten Godzilla Film. Tsuburaya steckte Schauspieler in entsprechende Gummikostüme und nutze starke Beleuchtung und spezielle Hochgeschwindigkeits-Kameras, so daß die Monster im Film äußerst realistisch und gewaltig erschienen. Zumindest für damalige Verhältnisse. Gegenüber heutigen Spezialeffekten und digitalen Tricks wirken die ersten Monsterfilme zwar eher wie Kinderfilme, die mehr zum Lachen einladen als daß man sich fürchtet, doch im Jahr 1954 war … Weiterlesen

Kameraproduktion in Japan bricht ein

Erdbeben in Japan läßt Produktion von Digitalkameras einbrechen. Das verherende Erdbeben vom 11. März 2011 hat nicht nur unzähliges menschliches Leid verursacht, es hat auch zur größten Atomkatastrophe des letzten Jahrzehnts und zu massiven wirtschaftlichen Beeinträchtigungen geführt. Es wird Jahrzehnte dauern, bis der Stand von vor dem 11.03.2011 einigermaßen wiederhergestellt sein wird. Die menschlichen Opfer dagegen werden gar nicht wiedergutzumachen sein und die atomare Verstrahlung infolge des SuperGAUs im AKW Fukushima wird das Land und die Welt noch die nächsten 10.000 Jahre beschäftigen. Doch schon heute sind verhältnismäßig kleine Folgen, wenn man das Leid der Japaner dagegen hält, für uns alle bemerkbar. Eine Folge ist, daß die Verfügbarkeit von Digitalkameras merklich ab nimmt. Das wiedrum ist eine Folge der beeinträchtigten Produktion in Japan. Die Produktionsstätten der japanischen Kamerahersteller wurden vom Erdbeben und dem anschließende Tsunami derart heftig getroffen, daß die Produktion von Digitalkameras um 30 Prozent zurückging. Wurden im April … Weiterlesen

Japan-Katastrophe zieht weite Kreise

Kamerahersteller Nikon muß wegen Teilemangel zwei Produkte vom Markt nehmen. Das Erdbeben in Japan von Anfang März 2001, der dadurch ausgelöste Tsunami und deren dramatische Folgen hatten und haben selbstredend massiven Einfluß auf die japanische Wirtschaft. Die Produktion ist in den von der Naturkatastrophe betroffenen Gebieten praktisch zum Stillstand gekommen. Diese Auswirkungen wird die gesamte Welt zu spüren bekommen. Vorallem Kunden der Elektro-, Computer- und Unterhaltungsindustrie werden deshalb in den nächsten Monaten mit Lieferengpässen konfrontiert werden. Nikon, japanischer Hersteller von Digitalkameras und Objektiven, sieht sich nun sogar gezwungen, zwei Produkte vom Markt zunehmen. Betroffen sind die Digi-Kameras Coolpix S4100 und Coolpix S6100. Grund dafür sind Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Bauteilen für diese Kameratypen. Vorerst ist nur der asiatische Markt vom Verkaufsstop betroffen. Ob der Verkauf irgendwann wieder aufgenommen wird oder in Zukunft auch anderen Märkte betroffen sein werden, dazu kann Nikon zur Zeit noch keine Aussagen machen. In Deutschland … Weiterlesen