November-Stimmung

Heute ist Totensonntag. Das Wetter passt sich der Stimmung an. Dichter Nebel lässt der Sonne keine Chance und die Temperaturen sind alles andere als angenehm. Nasse Kälte zieht in alle Poren. Und in der Natur herrscht eine gespenstische Stille. Dabei sollte man nicht nur Trübsal blasen; auch und gerade, wenn man der Toten gedenkt. Viel lieber sollte man sich auch an die schönen Zeiten mit den Verstorbenen erinnern und vielleicht einem kleinen Lächeln die Möglichkeit geben, sich im Gesicht breit zu machen. Ab morgen bricht dann der alljährliche Weihnachtsrummel wieder los. Stille wird zum Luxusgut. Dann beginnt der Stress des Geschenkebesorgens und der vielen Termine, die noch ganz dringend und unbedingt vor dem Fest eingehalten werden müssen. Bis man endlich unterm Weihnachtsbaum sitzt und viel zu erschöpft ist für besinnliche Feiertage.

Still ruht der See

Hoffentlich ist das nicht die Ruhe vor dem Sturm. Der Deutsche Wetterdienst warnt ja gern mal vor irgendwelchen Unwettern, die dann ganz überraschend ausbleiben, siehe Schneesturm-Kastrophen-Chaos-Weltuntergang „Daisy„.

Stille

An einem Tag wie heute, am dem wir den Volkstrauertag begehen und für einen Sportler namens Robert Enke eine Trauerfeier im Hannover 96-Stadion mit allen Fans und anschließend die private Beerdigung stattfindet, sollte einfach mal die Stille regieren.