Noch ein Berliner, der keiner ist…

Die Stadt Berlin gleicht einem Wollpulli: bunt, mitunter etwas kratzig, an einigen Stellen abgewetzt, vielleicht ein paar Nummern zu groß aber urgemütlich. Kein Kleidungsstück, das passt, sondern eines in das man hineinwachsen muss und dann mit einer Selbstverständlichkeit trägt, die an Ignoranz zu grenzen scheint. Oder wie es Sozialarbeiterin Anneliese Bödecker unnachahmlich treffend formuliert hat: „Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch, Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen, wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die nicht hier leben können!“. Berlin muss man nicht nur sehen, sondern auch verstehen… Hut und Sonnenbrille Eine Vielzahl von Gesichtern hat Berlin geprägt, am Stadtbild gewerkelt und auch am Selbstverständnis der Stadt; eine Bühne der Geschichte und Geschichten. Epochen, die die Stadt geprägt haben und umgedreht. Die Museenlandschaft der Stadt bietet unzählige Etappen für eine imaginäre Zeitreise. Eine besonders illustre Runde an … Weiterlesen