Autofrachter auf der Nordsee

Autofrachter nach Unfall gesunken. Vor der Küste der Niederlande ist in der Nacht zu Donnerstag der Autofrachter „Baltic Ace“ nach einer Kollision mit dem Containerschiff „Corvus J“ gesunken. Mehrere Menschen kamen bei diesem Unglück ums Leben. Im eiskalten Wasser der Nordsee hatten die Vermissten nur geringe Chancen. Die Gewässer vor der niederländischen Küste gehören zu den meistbefahrenen der Welt. Praktisch ständig befinden sich hier Schiffe auf Kollisionskurs. Nur durch das stete Eingreifen von Menschenhand und Computern ist ein geregelter Schiffsverkehr überhaupt möglich. Von Seefahrerromantik ist da keine Spur. Die Schiffsrouten in der Nordsee gleichen eher einer Autobahn. Auch in den deutschen Gewässern sind Autofrachter wie die „Baltic Ace“ ständige Gäste. Vom Hafen in Emden, in dem Volkswagen einen großen Autoumschlag betreibt, gehen zahlreiche Autos in alle Welt. Auf der Südseite der Insel Borkum kann man fast täglich das Vorbeiziehen der riesigen Autofrachter beobachten. In diesen Gewässern muß man zwar nicht … Weiterlesen

Tiger im Zoo

Gehören wilde Tiere, wie Tiger, Löwen oder Panther in einen Tierpark? Der tödliche Unfall im Kölner Zoo, der am Wochenende einer Pflegerin das Leben gekostet hat, ist ein Anlass, um einmal innezuhalten und den Sinn der Zoologischen Gärten in Frage zu stellen. Sind Tierparks wirklich dafür geeignet, um darin Großkatzen zu halten? Ist das Risiko, das von solchen gefährlichen Fleischfressern ausgeht, nicht viel zu groß? Wird in einem Zoo wirklich dem Artenschutz und -erhalt gedient oder geht es hauptsächlich um Geld? Fragen über Fragen, über die es sich zu diskutieren lohnt und die jetzt dringend auf die Tagesordnung gehören. Ein Tiger lebt in der freien Natur als Einzelgänger. Sein Revier kann bis zu 300 Quadratkilometer umfassen. An einem Tag streift ein Tiger locker 25 km umher. In Ausnahmefällen schon mal bis zu 100 Kilometer. Er kann super schwimmen und sehr schnell laufen. Seine Beute erlegt er selbst. Im Zoo ist … Weiterlesen

Riesenrad

Oldenburger Kramermarkt 2010 Auf dem alljährlichen Kramermarkt in Oldenburg war diesmal auch das nach Besitzerangaben „größte mobile Riesenrad der Welt“ zu Gast. Es war während des Kramermarktes sehr gut besucht. Leider kam es während des Abbaus nach dem Ende des Kramermarktes zu einem Unfall. Eine der vier Stützen kippte unkontrolliert um und knallte auf einen LKW. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der geplante Einsatz des Riesenrades auf dem anschließend stattfindenen Bremer Freimarkt mußte abgesagt werden. Die Schäden am Riesenrad und LKW müssen erst beseitigt werden. Wenn alles gut geht, dann wird das Riesenrad in ein paar Wochen auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz in Berlin wieder zum Einsatz kommen. Weitere Infos: NWZ