Mit Street View durch die Stadien der Fussball-WM 2014

Google Street View ermöglicht einen direkten Einblick.

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Künstlicher Weihnachtsbaum

Nächste Woche geht sie endlich los, die Fußballweltmeisterschaft der Herren in Brasilien. Dann werden Millionen, wenn nicht sogar Milliarden Fußball-Fans in aller Welt an ihren Fernsehgräten mitfiebern, wenn endlich der Ball über den grünen Rasen in den Stadien rollt.

Doch was normalerweise streng verboten ist, macht Google Street View möglich: Das Betreten des heiligen Grüns.

Mehrere Google-Mitarbeiter sind mit speziellen Kameras, die einen 360°-Rundumblick ermöglichen und sonst auf den Google Fahrzeugen, die Straßen und Innenstädte in vielen Ländern fotografisch festhalten, montiert sind, auf dem Rücken durch alle 12 WM-Stadien in Brasilien gelaufen und haben hunderte Fotos geschossen. Dieses Aufnahmen ermöglichen nun einen virtuellen Spaziergang durch diese Stadien. Und auch das Betreten des Rasens ist so möglich, zumindest virtuell am heimischen Computer.

Street View

Wenn man in Google Maps nach der Arena de São Paulo, in der am 12. Juni das Eröffnungsspiel der Fußball-WM stattfindet, sucht und über der Karte der Stadt São Paulo das gelbe Street View-Männchen anklickt, sieht man bereits die vielen blauen Linien über dem Stadion.

Karte von São Paulo | © Google Maps

Karte von São Paulo | © Google Maps

Zieht man das Männchen darauf, kann man in der Arena de São Paulo mit der Maus in der Hand spazieren gehen.

Arena de São Paulo | © Google Maps

Arena de São Paulo | © Google Maps

Das funktioniert auch in allen anderen Stadien, in denen die Spiele dieser Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen werden.

Im Einzelnen sind das:

  • Die Arena de São Paulo (Eröffnungsspiel)
  • Das Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro (hier findet auch das Endspiel statt)
  • Das Mineirão-Stadion in Belo Horizonte
  • Die Arena Pantanal in Cuiba
  • Die Arena Pernambuco in Recife
  • Die Arena da Amazônia in Manaus (direkt am Amazonas)
  • Die Arena Baixada in Curitiba
  • Das Estádio Beira-Rio in Porto Alegre
  • Estádio Nacional de Brasília Mané Garrincha in der Hauptstadt Brasilia
  • Die Arena Castelãoind in Fortaleza (Gruppenspiel Deutschland – Ghana)
  • Die Arena das Dunas in Natal
  • Die Arena Fonte Nova in Salvador da Bahia

Auf einigen Bildern sieht man die Stadien noch in der Bauphase. Doch man kann felsenfest davon ausgehen, daß auch bei dieser WM die Stadien noch rechtzeitig vor dem Anpfiff fertig werden.

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Der mediale Sturm, der vor jeder Weltmeisterschaft durchs Fernsehen und die Zeitungen weht, weil mal wieder nichts rechtzeitig fertig wird und die Spiele deshalb kurzfristig abgesagt werden müssen, wird sich auch diesmal als laues Lüftchen erweisen. Solange der Ball noch nicht rollt, müssen die Reporter und Redaktionen halt irgendwas berichten, und wenn es die immer gleichen Horrormeldungen von unfertigen Stadien und Unterkünften sind.

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