Fata Morgana

Benzinpreise aus vergangenen Zeiten. Wer heute zur Tankstelle fährt, dem dürfte der Spaß vergangen sein. Früher war Tanken noch erträglich. Für einen Hundert-Mark-Schein konnte man locker voll tanken. Da hatte man noch Angst vor Benzinpreisen von über 2 DM. So sang 1982 ein gewisser Markus in seinem Hit „Ich will Spaß“: …und kostet Benzin auch 2 Mark 10, scheißegal es wird schon geh’n… Heute kostet der Liter Super-Benzin, Normal wurde zwischenzeitlich abgeschafft, in Deutschland rund 1,60 EUR. Grob umgerechnet sind das 3,20 DM. Das konnte sich selbst Markus damals kaum vorstellen und das würde ihm auch gehörig den Spaß verderben. In anderen Ländern sieht es da noch etwas besser aus. So empfinden deutsche Urlauber wahre Glücksgefühle, wenn sie mit ihrem Mietwagen eine spanische Tankstelle ansteuern. Denn die Preisschilder verheißen echte Schnäppchen: Ein Liter Super für 1,18 EUR. Schade, daß man da nicht ein paar Liter mit im Flugzeug nach Hause … Weiterlesen

Harley-Davidson mit Schutzschicht

Diese Harley hält der Dreck zusammen. Eine echte Harley Davidson – allein der Sound der Motoren läßt die allermeisten Motorradfahrer-Herzen höher schlagen. Harley ist ein echter Mythos. Und kaum ein Motorradfan, der nicht gern ein echte Harley fahren oder gar besitzen möchte. Zwar haben auch andere Hersteller schöne Maschinen, doch die Motorräder aus dem Hause Harley Davidson sind etwas besonderes. Das schlägt sich leider auch im Preis nieder. Allein schon aus diesem Grund fahren viele eben keine Harley, sondern Maschinen wie Kawasaki, Yamaha, BWM oder andere. Und oftmals sind diese Motorräder nicht nur eine echte finanzielle sondern auch technische Alternative, die sich nicht hinter den Harley verstecken braucht. Doch wer eine Harley besitzt, der hütet sie wie sein Augapfel. Der hegt und pflegt sie und verbringt wahrscheinlich mehr Stunden in der Garage mit dem Putzen der vielen Chromteile, als daß er -gar noch bei schlechtem Wetter- mit der Maschine umherfährt. … Weiterlesen

Klimaanlagen

Nach dem Desaster mit den Klimaanlagen in ICE-Zügen der Deutschen Bahn AG stellt sich öfter mal die Frage, wie man eigentlich früher ohne derartige Einrichtungen reisen konnte. Die Antwort ist relativ einfach: Man machte die Fenster auf. Und sorgte so für ausreichend Frischluft, vorausgesetzt der Zug bewegte sich. Im Expresszug VT 18.16 der Deutschen Reichsbahn der DDR konnte man bei Bedarf jederzeit die Fenster öffnen. Der Zug fuhr allerdings auch nur mit einer max. Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Das geht in den heutigen „modernen“ ICE-Zügen nicht mehr. Bei Tempo 300, wenn der Zug auf einigen kurzen Teilstücken dann mal solche Geschwindigkeiten erreichen kann, sollte man die Fenster tunlichst geschlossen halten. Deshalb kann man in ICEs die Fenster nicht mehr öffnen. Klimaanlagen sind also Fluch und Segen zugleich. Wenn sie funktionieren, ist für angenehme Temparaturen gesorgt, allerdings zum Preis eines erhöhten Energieverbrauchs und damit einer erhöhten Umweltbelastung. Funktionieren sie nicht, wird … Weiterlesen