Die Krabbenfischer

Ein Krabbenboot im Hafen. Das Fangen der begehrten Garnele, auch Krabbe oder Granat genannt, ist ein hartes Geschäft. Bei Tagesanbruch geht es für die Fischer mit ihren Booten hinaus. Die Krabbe kommt vor allem im Flachgewässer des Wattenmeers vor. Deshalb ziehen die Fischerboote auf beiden Seiten des Rumpfes weitgeöffnete Netze über den Meeresboden und grasen so das Meer ab. Die aufgescheuchten Krabben sammeln sich in den Netzen, so die Hoffnung der Fischer. Der Beruf des Krabbenfischers ist ein einsamer. Schon früh morgens geht es hinaus auf die Nordsee. Ist man in dem Gebiet angekommen, wo man die kleinen Krabben vermutet, werden die Netze ausgeworfen und das Fischerboot zieht seine Bahnen stundenland durch Wattenmeer. Sind die Netze endlich gefüllt, werden sie an Bord geholt und entleert. Dann beginnt das Sortieren, denn neben den begehrten Krabben ist leider auch jede Menge Beifang in den Netzen. Fische, Seesterne und andere Meeresbewohner. Die werden … Weiterlesen

Gorch Fock

Mit der Gorch Fock auf Krabbenfang Es gibt nicht nur das skandalumwitterte Segel-Schulschiff der Deutschen Marine, das den Namen “Gorch Fock” trägt. Nein, es gibt mindestens noch ein anderes Schiff in Deutschland registriertes Schiff mit diesem Namen. Ein Krabbenkutter aus dem Nordsee-Hafen Neuharlingersiel, direkt am Wattenmeer. Mögen beide Schiffe auch Zukunft allen Stürmen und Unwettern gewachsen sein. Das eine auf dem Wasser, das andere mehr an Land.

Fischzug

Die Fischerboote müssen raus. Bei jedem Wetter. Denn wie jeder weiß, gibt es kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Daß dabei die Überfischung unserer Meere immer mehr zum Thema und auch zur Gefahr wird, wird leider oft vergessen, sowohl von den Fischern als auch von den Konsumenten.