Kodak kämpft weiter

Neuanfang soll trotz hoher Verluste gelingen. Kodak mußte im Januar 2012 in die Insolvenz gehen. Den Übergang von der analogen zur Digitalfotografie hatte der einstige Pionier der Fotografie verschlafen. Das Geschäft mit Filmen und Fotopapier brach daraufhin massiv ein. Für einen adäquaten Ersatz zu sorgen, hatte man versäumt. Jahrelang schrieb Kodak deshalb rote Zahlen. Mit dem Verkauf des Firmensilbers, u.a. der zahlreichen Patente und der Fotofilmsparte, wollte man für frisches Geld in der Kasse sorgen. Auch der Mitarbeiterstamm sollte erheblich schrumpfen. Nun scheint der Moment gekommen, da Kodak diese schmerzliche Phase wohl überwunden hat und für sich eine Zukunftschance sieht. Firmenchef Perez rechnet damit, bereits zur Jahresmitte 2013 die Insolvenz verlassen zu können. Der Firmenumbau, der nocheinmal hohe Kosten verursacht hat, ist weitgehend abgeschlossen. Tausende Mitarbeiter wurden entlassen und zahlreiche Sparten wurden verkauft. Der Umsatz brach deshalb zwar um 20 Prozent zusammen, doch gegenüber der vergangenen Jahre konnte damit wieder … Weiterlesen

Kodak verkauft sein Erbe

US-Fotopionier Kodak verkauft sein Foto-Geschäft. Es geht nur noch ums nackte Überleben. Der Umsatzeinbruch vom 25 Prozent auf nur noch 2 Mrd. US-Dollar und ein Verlust von 650 Mio. Dollar zwingen Kodak offenbar alles zu verkaufen, was nicht niet- und nagelfest ist und was auch nur die leiseste Hoffnung auf ein wenig Geld macht. So will sich Kodak jetzt auch von seinem Geschäft mit Fotofilmen verkaufen. Mit Fotofilmen fing einst alles an. Das war der Grundstein für den Aufstieg von Kodak zum Weltkonzern. Filme und Fotopapier ließen die Kasse klingeln. Günstige Kameras für den Massenmarkt sicherten die stete Nachfrage danach. Zusammen mit Agfa beherrschte man den Markt und schwamm im Geld. Doch mit dem Aufkommen der Digitalkameras versiegte diese Quelle zusehends. Digitalbilder brauchen keine Filme und Ausdrucken kann sie sich jeder selbst, ganz ohne teures Fotopapier. Die Einnahmen gingen so drastisch zurück, daß Kodak im Januar 2012 Insolvenz anmelden mußte. … Weiterlesen

Kodak ist insolvent

Fotokonzern Eastman Kodak ist pleite. Der US-amerikanische Fotokonzern Eastman Kodak gibt nun endgültig auf. Die Konzernführung stellte Insolvenzantrag. Damit geht ein langer Überlebenskampf zu Ende. Der Weiterbetrieb ist aber vorerst gesichert, durch eine Finanzspritze von 950 Mio. US-Dollar von der Citygroup-Bank. Eine Sanierung soll unter dem Gläubigerschutz, den das US-Insolvenzrecht in Kapitel 11 vorsieht, versucht werden. Kodak war früher eine feste und nicht wegzudenkende Größe im Bereich der analogen Fotografie. Bei vielen Entwicklungen war Kodak sogar Vorreiter. So ging die Erfindung des Fotofilms und des Kleinbildformates auf deren Konto. Wer die 131-jährige Geschichte von Kodak einmal näher betrachten möchte, findet dazu auf deren Homepage viele Informationen. So auch zur Entwicklung des unverkennbaren Logos. Mit dem Aufkommen der digitalen Fotos begann der Stern von Kodak zu sinken. Man war zwar noch an deren Anfängen beteiligt und hält deswegen auch noch einige entscheidene Patente in diesem Sektor, in der digitalen Branche dominieren … Weiterlesen

Karstadt-Quelle

Das Stammhaus der Karstadt AG steht in Wismar. Hier wurde die AG am 14. Mai 1881 gegründet und hierher zog man auch wieder nach der Wiedervereinigung. 1999 fusionierte man mit dem Versandhaus Quelle. Die KarstadtQuelle AG sollte allerdings nicht auf eine derart lange Firmengeschichte zurückblicken können. Am 09. Juni 2009 stellte die mittlerweile zur Arcandor AG (welch blöder Name) umbenannte KarstadtQuelle AG einen Insolvenzantrag. Zur Zeit läuft der totale Ausverkauf der Quelle. Was aus Karstadt wird, wird man sehen.