Wenn der Pleitegeier kreist

Für Volkswagen kann es ziemlich eng werden. Volkswagen hat die eigenen Kunden und staatliche Behörden betrogen. So viel steht fest. #Dieselgate ist dafür der passende Hashtag in den sozialen Medien. Betrug bei den Abgasen Mit manipulierter Software sorgten die Wolfsburger dafür, daß ihre Diesel-Fahrzeuge die strengen Abgasbestimmungen in den USA einhielten. Allerdings nur, solange der Wagen sich auf einem Prüfstand befindet. Die Software erkennt die Prüfsituation und regelt das Motormanagement so, daß die Emissionen, vor allem an Stickoxiden, drastisch begrenzt werden. Im Normalbetrieb erreichen die Dieselfahrzeuge aus dem Hause Volkswagen die strengen Vorgaben nicht. Hier werden die Grenzwerte bis zum 40-Fachen überschritten. Schaden nicht abzuschätzen Ein unglaublicher Vorgang. Unglaublich dreist und unglaublich dumm. Gerade in den USA mit ihren bekanntermaßen exorbitant hohen Schadenersatzforderungen in Zivilprozessen solche Tricksereien zu versuchen, zeugt von Dummheit und birgt eine hohe kriminelle Energie. Den eigenen Kunden gegenüber, aber auch gegenüber dem eigenen Konzern. Die Mitarbeiter … Weiterlesen

Der fliegende Sharan

Boeing 737-800 der TUIfly in Spezialbemalung. TUIfly, die deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Hannover, die 2007 aus der Verschmelzung von Hapagfly und Hapag-Lloyd Express hervorgegangen ist, bietet Werbetreibenden eine interessante Möglichkeit. Die werbenden Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Botschaften mit einer speziellen Lackierung riesig auf einen Rumpf eines der TUIfly Flugzeuge zu malen und die Botschaft so im wahrsten Sinne des Wortes in alle Welt zu bringen. Fliegender Sharan Die Boeing 737-8Kf mit dem Kennzeichen D-AHFB besaß einmal eine solche Sonderlackierung. Europas größter Autobauer, der seinen Hauptsitz ebenfalls in Niedersachsen hat, wollte damit sehr auffällig für ein neues PKW-Modell werben. Der neue Volkswagen Sharan sollte so den potentiellen Kunden bekannt gemacht und möglichst zahlreich an die Käufer gebracht werden. Spaßeshalber hieß der Flieger deshalb „SharanAIR“. Dieser Name stand auch gut lesbar am Cockpit des Flugzeugs. Wer es nicht besser wußte, vermutete wohl, dass es sich bei dem Flieger um eine … Weiterlesen