Der Widerspruch

Ein Anti-Mückenspray und seine Anwendung

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Der Sommer 2011 in Deutschland verdient sich nicht wirklich seinen Namen. Regen, Kälte und Gewitter abgelöst von Gewitter, Regen und Kälte. Nur an diesem Wochenende haben einige Regionen, vorallem im Süden mal Temperaturen, die den Namen sommerlich verdienen. Der Norden darf weiterhin vom Hochsommer träumen.

Trotzdem gibt es auch in diesem Jahr eine Plage, die vorallem bei der hereinbrechenden Nacht auftritt: Mücken, Schnaken, Moskitos – wie immer man die Quälgeister nennen möchte. Wenn man das nervige, hochtönende Summen hört, ist es meist auch schon zu spät. Dann haben die Blutsauger ihren Hunger bereits gestillt.
Deshalb heißt es vorsorgen. Anti-Mückenspray aufsprühen und man kann ganz beruhigt auf der Terrasse oder dem Balkon sitzen bleiben, wenn die Sonne untergeht. Auch im Urlaub ein unverzichtbares Tool.

Doch eines sollte man offenbar nicht machen: Die Gebrauchsanweisung lesen. Da kann schonmal das eine oder andere Fragezeichen vor dem geistigen Auge auftreten. So wie bei diesem Anti-Mückenspray:

Anti-Mückenspray

Anti-Mückenspray

punktuell auf die Haut sprühen

punktuell auf die Haut sprühen

Berührung mit der Haut vermeiden

Berührung mit der Haut vermeiden

Punktuell auf die Haut sprühen, aber Berührung mit der Haut der vermeiden. Diesen Widerspruch kann wohl nicht mal der Hersteller auflösen. Zum Glück steht da nicht auch noch: Regt die Stechbereitschaft an.

Mal abgesehen davon, daß das Zeug so dermaßen stinkt, daß man nach wenigen Minuten allein auf der Terrasse sitzen würde, scheint dessen Benutzung außer für die Mücken auch für den Anwender nicht ganz ungefährlich zu sein. Wer braucht solch ein Spray?

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