Kodak kämpft weiter

Neuanfang soll trotz hoher Verluste gelingen.

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Kodak mußte im Januar 2012 in die Insolvenz gehen. Den Übergang von der analogen zur Digitalfotografie hatte der einstige Pionier der Fotografie verschlafen. Das Geschäft mit Filmen und Fotopapier brach daraufhin massiv ein. Für einen adäquaten Ersatz zu sorgen, hatte man versäumt. Jahrelang schrieb Kodak deshalb rote Zahlen.

Mit dem Verkauf des Firmensilbers, u.a. der zahlreichen Patente und der Fotofilmsparte, wollte man für frisches Geld in der Kasse sorgen. Auch der Mitarbeiterstamm sollte erheblich schrumpfen.

Nun scheint der Moment gekommen, da Kodak diese schmerzliche Phase wohl überwunden hat und für sich eine Zukunftschance sieht. Firmenchef Perez rechnet damit, bereits zur Jahresmitte 2013 die Insolvenz verlassen zu können. Der Firmenumbau, der nocheinmal hohe Kosten verursacht hat, ist weitgehend abgeschlossen. Tausende Mitarbeiter wurden entlassen und zahlreiche Sparten wurden verkauft. Der Umsatz brach deshalb zwar um 20 Prozent zusammen, doch gegenüber der vergangenen Jahre konnte damit wieder ein Gewinn erwirtschaftet werden.

Nur noch 13.000 Mitarbeiter werden nun für Kodak tätig sein und hauptsächlich Drucklösungen für Firmenkunden entwickeln. Ob damit die Zukunft für das Traditionsunternehmen wirklich gesichert ist, bleibt abzuwarten. Zulange war man im Management untätig gewesen und wurde dann zur radikalen Umkehr gezwungen. Das bedeutete den Verlust von zahlreichen Arbeitsplätzen und von einstigen Traditionssparten in der Produktion. Gesundschrumpfen war das Gebot der Stunde.
Es kann aber immer noch sein, daß diese Wende bei Kodak zu spät kam.

Quelle: heise

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