Berlin schlittert um den Fernsehturm

Eislaufen vor dem Roten Rathaus. Es ist seit einigen Jahren Tradition vor dem Roten Rathaus in Berlins Mitte, direkt zu Füßen des Fernsehturms, einen Weihnachtsmarkt abzuhalten. Hier geht es immer etwas legerer zu, mit Buden, Karussell und Riesenrad. Und eine weitere gepflegte Tradition ist es eine Eislaufbahn rund um den Neptunbrunnen anzulegen. Diese Eislaufbahn ist bei den Berlinern und den zahlreichen Gästen und Touristen, die die Hauptstadt jedes Jahr mit ungebrochenen Zuspruch besuchen, sehr beliebt. Deshalb schnallen sich jeden Tag im Advent, solange der Markt geöffnet ist, zahlreiche Menschen ihre Schlittschuhe um und tummeln sich auf dem Eis Stadtschloß Wie lange es das Eisvergnügen in dieser Form nach geben wird, steht allerdings in den Sternen. Geht es nach den Wünschen einiger Gestriger, die Berlin am liebsten wieder exakt so haben wollen, wie es in den 1930er Jahren bautechnisch aussah, dann sind die Tage der Eislaufbahn rund um den Neptunbrunnen, der … Weiterlesen

13. August 1961

Bau der Mauer in Berlin und Abriegelung der innerdeutschen Grenze. Schon solange her, und doch sollte man immer wieder daran erinnern, daß es ein Wunder ist, daß man sich heute in Berlin und ganz Deutschland frei bewegen kann. Ohne Todestreifen, Schießbefehl oder Stacheldraht. In den Morgenstunden des 13. August 1961 konnte sich noch niemand vorstellen, daß es bis zum 09. November 1989 dauern würde, bis die Schandmauer in Berlin wieder nach beiden Seiten durchlässig wurde und das Bauwerk endlich wieder abgerissen würde. Heute erinnern noch noch wenige Relikte an diesen Teil der jüngeren deutschen Geschichte. In Berlin wurde zur Verdeutlichung vielerorts im Pflaster eine Doppelreihe von Pflastersteinen gesetzt. Diese markieren den einstigen Mauerverlauf quer durch die Stadt. Man kann es sich kaum noch vorstellen, daß dort, wo heute längst wieder das Großstadtleben tobt, vor rund 25 Jahren regelrecht tote Hose herrschte. Der Potsdamer Platz, heute wieder eines der Zentren der … Weiterlesen

Google Doodle zum Mauerfall

Video-Doodle zum 25. Jahrestag des Fall der Berliner Mauer. Zu besonderen Anlassen zeigt der Suchmaschinengigant Google auf seiner Startseite ein Doodle, eine Verfremdung seines Logos. Manchmal versteckt sich dahinter nur ein einfacher Link, der weitere Informationen zum jeweiligen Anlaß liefert. Manchmal auch ein animiertes Bild oder gar ein Spielchen. Zum 25. Jubiläum des Mauerfalls hat sich Google etwas ganz besonderes einfallen lassen: ein Video-Doodle. Das gab es bisher noch nicht und dafür hat Google auch einigen Aufwand betrieben. 17 Filmteams haben weltweit nach verbliebenen Bruchstücken der ehemaligen Grenzanlage mitten durch Berlin gesucht und ist in Berlin, Brüssel, Buenos Aires, Ein Hod, Kapstadt, Kiew, Langeland, London, Madrid, Moskau, Mountain View, New York, Seoul, Sofia, Straßburg und Washington DC fündig geworden. Überall in diesen Städten kann manheute noch Teile der Mauer besichtigen. Der Künstler Nils Frahm hat eigens für dieses Video eine Musik komponiert und eingespielt. Und unter #DEUTSCHLAND25 hat Google auch … Weiterlesen

Noch ein Berliner, der keiner ist…

Die Stadt Berlin gleicht einem Wollpulli: bunt, mitunter etwas kratzig, an einigen Stellen abgewetzt, vielleicht ein paar Nummern zu groß aber urgemütlich. Kein Kleidungsstück, das passt, sondern eines in das man hineinwachsen muss und dann mit einer Selbstverständlichkeit trägt, die an Ignoranz zu grenzen scheint. Oder wie es Sozialarbeiterin Anneliese Bödecker unnachahmlich treffend formuliert hat: „Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch, Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen, wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die nicht hier leben können!“. Berlin muss man nicht nur sehen, sondern auch verstehen… Hut und Sonnenbrille Eine Vielzahl von Gesichtern hat Berlin geprägt, am Stadtbild gewerkelt und auch am Selbstverständnis der Stadt; eine Bühne der Geschichte und Geschichten. Epochen, die die Stadt geprägt haben und umgedreht. Die Museenlandschaft der Stadt bietet unzählige Etappen für eine imaginäre Zeitreise. Eine besonders illustre Runde an … Weiterlesen

Fotowettbewerb: “Lichter meiner Stadt”

Fotos vom “Festival of Lights” in Berlin sind gefragt. In Berlin findet gerade das “Festival of Lights” statt. Dieses Festival ist eines der größten Lichtkunst-Festivals der Welt. Vom 09. Oktober bis 20 Oktober werden dabei zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt mit buntem Licht angestrahlt und so künstlerisch in Szene gesetzt, u.a. auch der Fernsehturm. Für Fotografen, Profis wie auch Hobbyfotografen, ist das Festival ein riesiger Pool an äußerst dankbaren Fotomotiven. Das Brandenburger Tor in Pink oder der Dom mit angestrahlten Lichteffekten bieten sich für Erinnerungsfotos geradezu an. Acrylglas-Foto.de veranstaltet aus Anlaß des “Festival of Lights” einen Fotowettbewerb. Unter dem Motto “Lichter meiner Stadt – Lichtspiele im Dunkeln” sind die besten Fotos der illuminierten Berliner Sehenswürdigkeiten gefragt. Dem Gewinner winkt ein attraktiver Preis: Ein Rollei C5i-Stativ. Das Teil hat einen Wert von 150 EUR. Zwar sollte man schon ein Stativ besitzen, sonst kann man keine guten Fotos im Dunkeln machen, doch das … Weiterlesen